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Filialgeschäft auf dem Prüfstand

SportScheck schließt weiteren Store

SportScheck
So sieht die Zukunft von SportScheck in der jüngst umgebauten Filiale in Köln aus. In Braunschweig ist bald Schluss.
So sieht die Zukunft von SportScheck in der jüngst umgebauten Filiale in Köln aus. In Braunschweig ist bald Schluss.

Der Sporthändler SportScheck schließt eine weitere Filiale. Wie die Otto Group-Tochter mitteilt, ist das Unternehmen nach ausführlicher Prüfung und Abwägung verschiedener Alternativen zu der Entscheidung gekommen, die Filiale in Braunschweig zum 23. März zu schließen. Damit reduziert sich die Zahl der Filialen auf 17. Für die am Standort betroffenen 25 Mitarbeiter werde an einer sozialverträglichen Lösung gearbeitet.

SportScheck befindet sich nach wie vor in einem Restrukturierungsprozess. In diesem Zuge werden alle Unternehmensteile auf Wirtschaftlichkeit überprüft, heißt es. Dabei liegt, wie bereits im vergangenen Jahr kommuniziert, ein besonderes Augenmerk auf der Rentabilität des Filialgeschäfts. Ende Juli 2018 wurde bereits die Filiale in Reutlingen geschlossen. Wie alle Einzelhändler habe auch SportScheck mit Frequenzrückgängen in den Innenstädten und hohen Mieten zu kämpfen. Am Standort Braunschweig habe man diesen Rückgang besonders zu spüren bekommen.

Dass die Wirtschaftlichkeit des Filialgeschäfts optimiert wird, heißt allerdings nicht, dass an zukunftsträchtigen Standorten nicht investiert würde. 2018 wurde die Filiale in Köln umgebaut, in diesem Jahr folgt Hamburg.
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