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Outdoor-Sommer 2022

Das neue Gesicht der Outdoor

LaMunt
Mit LaMunt bringt Oberalp die erste Bergsportmarke nur für Frauen auf den Markt.
Mit LaMunt bringt Oberalp die erste Bergsportmarke nur für Frauen auf den Markt.

Mit urbanen Kapseln und Kollektionen haben die Outdoor-Anbieter in den vergangenen Saisons gezeigt, dass sie Mode können. Doch wer den Berg als Sport- und Fitness-Terrain entdeckt, will mehr. Das Ergebnis: Kollektionen, die ihre Performance-Power modisch verpacken. Endlich. Unverzichtbar. Das neue Gesicht der Outdoor ist ...

... sportlich.

Dynafit
Dynafit
Dynafit

Trailrunning gibt den Takt vor. Damit zieht das Tempo am Berg an. Wenn in den vergangenen Saisons von einer Verjüngung der Outdoor-Welt die Rede war, ging es häufig um Styles, die auch im urbanen Umfeld gut aussehen. Diese Welt gibt es noch immer, keine Frage. Wer aber den Berg als Sport- und Fitness-Destination entdeckt hat, der will auch sportlich aussehen. Moderne Frauen in Fitness-Tights haben das Bild grundlegend verändert.


Die Basis bildet – nicht anders als in der Mode – der Schuh. Darauf einen stimmigen Gesamt-Look aufzubauen, ist die Kür. Ein Anbieter wie Dynafit hat dabei Pionier-Arbeit geleistet. Sehr leicht, sehr Performance-orientiert, diese Maxime zieht sich durch die Kollektion. Im Handel ist Trailrunning mal bei Running, mal bei Outdoor angesiedelt – doch Impulse für ein neues, sportlicheres Outdoor-Bild sind so oder so gesetzt.

... weiblich.

Columbia
Columbia Sportswear
Columbia

Der Siegeszug der Frauen ist nicht aufzuhalten. Diese gefühlte Wahrheit kann Mammut mit Fakten bestätigen: "Es ist eindrücklich zu sehen, dass die Angebote der Mammut Alpine School, der Bergschule von Mammut, bereits heute mehr von Frauen als von Männern gebucht werden", sagt Mammut-CEO Oliver Pabst. Mit der alten Outdoor für Frauen-Maxime "Pink it and shrink it" ist bei diesen Frauen kein Blumentopf zu gewinnen – wobei knalliges Pink gar nicht verkehrt ist.

Die Idee zu einer Women’s Outdoor-Etage hatte man bei Engelhorn in Mannheim schon beim großen Umbau des Sporthauses vor vier Jahren. Realisiert wurde sie allerdings erst in diesem Frühjahr. Denn erst jetzt haben sich die Sortimente nach Einschätzung der Macher in Tiefe und Breite so weiterentwickelt, dass eine ganze Etage mit über 1000 m² nur für die Frauen bespielt werden kann – auch mit Hartwaren, die durchaus einen Unterschied machen. So bringt etwa Osprey zum Sommer 22 neue frauenspezifische Produkte für Trekking, Wandern, Laufen, Reisen und Lifestyle auf den Markt.

... bunt.

Keen
Keen
Keen

Mehr Farbe wagen. Auch das ein zentraler Aspekt, der mit einer stärkeren Performance-Orientierung in den Kollektionen einhergeht. War nie weg, könnte man meinen. Viele Kollektionen haben sich von den typischen Aktiv-Farben nie trennen können. Aber auch Anbieter, die zuletzt vor allem mit einer urbanen Anmutung bei den jungen Kunden punkten konnten, zeigen jetzt knallige, ausdrucksstarke Farben. Und selbst vor Tönen wie Lavendel scheut die Outdoor-Branche nicht mehr zurück. Die Inszenierung des stimmigen Total Look wird dadurch herausfordernd, keine Frage.


LaMunt, die neue Bergsport-Marke der Oberalp-Gruppe, präsentiert sich etwa in einer interessanten Farb-Range von kühlem Blau und kräftigem Gelb. Für mehr Sichtbarkeit – auf allen Ebenen.

... nachhaltig.

Mammut
Mammut
Mammut

Die Outdoor-Branche hat sich auf den Weg gemacht. Auf den Weg zu weniger Ressourcen-Verbrauch, weniger Chemikalien und mehr Klimaschutz. Der Grad der Kooperation hinter den Kulissen zeichnet die Branche seit jeher aus. Doch die Bewegung hat ein Momentum. Die Verbesserung eines Produkts impliziert mittlerweile automatisch eine Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks. Die Zeiten des Gegeneinander-Aufwiegens von Funktionalität und Umwelt-Einfluss sind vorbei. "Nachhaltigkeit ist genauso wichtig wie eine Wassersäule", bringt es Peter Schöffel auf den Punkt.

Dass es dabei auch um eine transparente Kommunikation geht, zeigte in den vergangenen Wochen die von der Wettbewerbszentrale losgetretene Diskussion um die Verwendung des Begriffs klimaneutral. Sind CO2 -Kompensationen Schummelei? Nein, sagt Elaine Gardiner, Sustainability Manager bei Haglöfs. Aber Unternehmen sollten der Versuchung widerstehen, Dinge zu sehr zu vereinfachen.

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