Das Marktvolumen für Outdoor-Bekleidung wird bis 2020 um 4,3% wachsen. Davon gehen zumindest die Autoren des „Branchen-Report Outdoor 2019“ aus. Sie haben die Ergebnisse einer Befragung von gut 1000 Konsumenten ausgewertet, unter anderem zu deren Anschaffungsplänen und Kaufverhalten. Der gesamte deutsche Outdoor-Markt habe 2018 um 2,4% auf knapp 1,9 Mrd. Euro zugelegt.

In den Geschäftsjahresbilanzen der großen Handelsverbünde spiegelt sich diese Entwicklung allerdings nicht wider: Sowohl Intersport als auch Sport 2000 melden für den Erlebnisbereich Outdoor einen Rückgang um 3%.



Frauen favorisieren Fachhandel

Klares Ergebnis der Studie: Die Mehrheit kauft Outdoor-Bekleidung im Sportfachhandel. Diese Präferenz ist bei Frauen noch ausgeprägter. Dort liegt der Anteil der Sportfachhandelsfans bei 42%, bei Online-Anbietern und Versendern kauft jede vierte Frau (24%).

Bei den Männern ist der Abstand deutlich geringer: Mit 36% der Nennungen rangiert zwar auch der Sportfachhandel auf Rang eins, allerdings dicht gefolgt vom Online-Handel (31%).

Die größten Sportfachhandels-Fans sind der Studie zufolge erstaunlicherweise die Jüngsten: Bei den bis 24-Jährigen liegt deren Anteil bei 46%, er nimmt mit zunehmendem Alter ab. Der Anteil derer, die online einkaufen, entwickelt sich nicht so linear: Die größten Online-Fans sind laut Studie die Best Ager (50 bis 64 Jahre). Fast jeder Dritte von ihnen (30%) kauft Outdoor-Bekleidung online. Bei den bis 24-Jährigen und den bis 49-Jährigen beträgt der Anteil jeweils 26%.
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