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Nachhaltigere Außenwerbung

Warum Adidas jetzt mit Moos auf Holz druckt

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Die etwas andere Außenwerbung: Adidas begrünt im Rahmen der neuen Kampagne rund um den Stan Smith-Sneaker unter anderem Tram-Haltestellen.
Die etwas andere Außenwerbung: Adidas begrünt im Rahmen der neuen Kampagne rund um den Stan Smith-Sneaker unter anderem Tram-Haltestellen.

Nachhaltiges Produkt, nachhaltiges Marketing, so der Gedanke von Adidas. Die Herzogenauracher denken klassische Außenwerbung im Zuge der "Stan Smith, Forever"-Kampagne neu, etwa mit Aufdrucken aus Moos und begrünten Tram-Stationen.

Adidas verpasst der klassischen Sneaker-Silhouette Stan Smith ein nachhaltiges Update: Das Obermaterial der neuen Modelle besteht aus Primegreen, dem Recycling-Material von Adidas. Die Schnürsenkel werden aus recyceltem Polyester und wiederverwertetem Gummi gefertigt, die Außensohle ebenfalls aus recyceltem Gummi. In Sachen Sustainability macht der Sportartikelhersteller allerdings nicht beim Produkt halt, sondern verfolgt im Rahmen der neuen Kampagne "Stan Smith, Forever" auch bei der Außenwerbung diesen Ansatz.


In Berlin, Hamburg und München wird ein Out-of-Home Werbekonzepte lanciert, für das kein Plastik zum Einsatz kommen soll. Werbeplakate werden aus einem PVC-freien Material hergestellt. Die zertifizierte UV-Tinte kommt laut Adidas ohne Verdünnungs- und Lösemittel aus. Sowohl der Materialhersteller als auch die Druckerei arbeiteten zertifiziert klimaneutral, so Adidas.
Adidas setzt unter anderem auf Wandgemälde aus Holz.
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Adidas setzt unter anderem auf Wandgemälde aus Holz.
Zudem wird es hölzerne Wandgemälde geben. Der darauf abgebildete Schriftzug "Stan Smith, Forever" besteht aus Moos. Das verwendete Holz stammt von Fehlproduktionen eines Laubholzsägewerks, die grünen und weißen Farbakzente wurden mit nachhaltiger Airlite-Farbe aufgetragen. Ein Blickfang sind auch zwei Tram-Haltestellen, deren Dächer mit echten Pflanzen begrünt wurden.

Nach Kampagnenende plant Adidas, sämtliche eingesetzten Materialien wiederzuverwerten oder zu spenden – beispielsweise an lokale Betriebe, Gärtnereien oder Künstler. Der zur Herstellung und Beleuchtung der Werbeträger benötigte Strom soll wenn möglich aus erneuerbaren Energien gewonnen oder der CO2-Ausstoß im Nachhinein kompensiert werden.

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