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Quartalsbilanz

Puma: Leichter Umsatzrückgang, Gewinn bricht ein

Robert Ashcroft / Puma

Dank eines starken Jahresauftakts sind die Umsatzrückgänge moderat: Puma verzeichnet von Januar bis März 2020 ein Umsatzminus von 1,5% auf 1,3 Mrd. Euro. In Europa kann Puma sogar noch leicht zulegen. Allerdings muss der Konzern einen deutlichen Gewinneinbruch von 62% auf 36,2 Mio. Euro verbuchen.

In Europa kann Puma im ersten Quartal sogar leicht zulegen. In der EMEA-Region beträgt das Plus währungsbereinigt 3,5%, in Amerika 3,1%. China, Japan und Korea waren die von der Corona-Krise am stärksten betroffenen Länder und trugen zu einem Rückgang des Umsatzes um währungsbereinigt 12% im ersten Quartal in der Region Asien/Pazifik bei.


„Das erste Quartal war zwar schwierig, aber wir glauben, dass wir gute Arbeit geleistet haben. Das zweite Quartal wird aus finanzieller Sicht noch schlechter werden, da derzeit noch mehr als 50% der weltweiten Verkaufsfläche für Sport- und Lifestyle-Produkte geschlossen sind“, so Puma-CEO Bjørn Gulden.

„Wir fangen diese Umsatzeinbußen so gut wie möglich ab, indem wir uns auf unser E-Commerce-Geschäft und auf die Märkte konzentrieren, die wieder geöffnet sind.“ Der Umsatz im E-Commerce wuchs im ersten Quartal um rund 40%.

„Wir haben alle unsere Partner gebeten, für eigene zusätzliche Finanzierung zu sorgen, um die Geschäftstätigkeit in der Krise aufrechterhalten zu können“, so Gulden weiter. Puma selbst sicherte sich im Mai über ein Bankenkonsortium von zwölf Banken eine neue Kreditlinie in Höhe von 900 Mio. Euro, einschließlich einer direkten Beteiligung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Höhe von 625 Mio. Euro.

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