Starkes Quartal. 15% Umsatzplus verzeichnet die Puma SE im zweiten Quartal des Geschäftsjahres. Währungsbereinigt stiegen die Erlöse um 8% auf 1,049 Mrd. Euro. Das Ebit wuchs um 33% auf 58 Mio. Euro, im Vorjahreszeitraum betrug der Wert noch 43 Mio. Euro. Der Nettogewinn kletterte von 71,5 Mio. Euro im Vorjahr auf aktuell 98,5 Mio. Euro an.

CEO Bjørn Gulden: „Das zweite Quartal hat sich für uns positiv entwickelt. Alle Regionen und Produkt-Bereiche konnten zweistellig zulegen.” Der starke Euro habe für Rückenwind gesorgt, weitere Währungseffekte hätten sich ebenfalls positiv auf die Bruttomarge ausgewirkt.

Im ersten Halbjahr 2018 konnte die Marke um 18% auf währungsbereinigte 2,18 Mrd. Euro Umsatz wachsen, das Ebit kletterte im Halbjahr von 114 auf 170 Mio. Euro. „Die ersten sechs Monate des Jahres haben gewichtige Veränderungen bei Produkt-Trends und Nachfrage der Kunden gezeigt, insbesondere bei Schuhen.”
CEO Bjørn Gulden: "Das zweite Quartal hat sich für uns positiv entwickelt."
Puma
CEO Bjørn Gulden: "Das zweite Quartal hat sich für uns positiv entwickelt."
Zudem sei das Feedback auf den Wiedereinstieg ins Basketball-Business, mit neuen Produkten und verpflichteten NBA-Spielern, „sehr positiv” gewesen. Vor kurzem hatte Puma Jay-Z als neuen Creative Director für die Basketball-Division verpflichtet. In der Rolle verantwortet der Popstar die Kreativ-Strategie, das Marketing sowie das Produkt-Design für sämtliche Basketball-bezogenen Produkte der Marke. Die ersten NBA-Spieler, die seit 20 Jahren wieder Puma-Modelle in der US-Liga tragen, sind Marvin Bagley (Sacramento Kings), Deandre Ayton (Phoenix Suns), Zhaire Smith (Philadelphia 76ers), Michael Porter Jr. (Denver Nuggets) und Rudy Gay (San Antonio Spurs).

Mit den Investitionen ins Basketball-Geschäft will sich die Marke vor allem auf dem US-Markt stärker positionieren und parallel dazu das Standing im Performance-Bereich generell stärken.

Die allgemeine Marken-Strategie basiere auf fünf Faktoren: Erstens soll die Markenbegehrlichkeit gesteigert werden, zweitens die Produkt-Range wettbewerbsfähiger werden, drittens das Womenswear-Angebot führend sein, viertens der Vertrieb sauber aufgestellt sein und und fünftens die Infrastruktur der Organisation gestärkt werden. Mit den richtigen Influencern zu arbeiten, um diese Themen nach außen zu tragen, sei „essenzieller Bestandteil der Strategie”. Prominentestes Beispiel ist Selena Gomez, die Person mit den meisten Instgram-Followern überhaupt (nur der Account von Instagram selbst hat mehr Abonennten).
Mehr News zu Puma
Badeschlappen-Streit

Gericht weist Puma-Klage gegen Dolce & Gabbana ab

Puma Pantolette
Trikot-Gate 2.0

Puma und Borussia Mönchengladbach legen Trikot-Verkauf auf Eis

Borussia Mönchengladbach-Trikot von Puma
Strukturelle Neuausrichtung

Puma reorganisiert globale Kommunikation

Kerstin Neuber