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Quartalsbilanz

Amer Sports: Weniger Umsatz, mehr Gewinn

Salomon
Anfang der Woche eröffnete Amer Sports den ersten Salomon-Store in Paris.
Anfang der Woche eröffnete Amer Sports den ersten Salomon-Store in Paris.

Der finnische Sportartikelkonzern Amer Sports (u.a. Salomon, Wilson, Atomic, Arc'teryx) hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres zwar weniger verkauft, dabei aber mehr verdient.

Die Umsätze gingen um 6% auf 623,8 Mio. Euro zurück, das operative Ergebnis (Ebit) konnte jedoch um 14% auf 40,4 Mio. Euro gesteigert werden. Im Vorjahreszeitraum lag das um Sondereffekte bereinigte Ebit bei 35,5 Mio. Euro. Zu schaffen macht dem Unternehmen vor allem der starke Euro: Währungsbereinigt legten die Erlöse sogar leicht um 1% zu.

Am positivsten entwickelt hat sich das größte Feld Outdoor. Hier sind die Umsätze um nur 3% auf 381 Mio. Euro zurückgegangen, gleichzeitig konnte das operative Ergebnis um 26% auf 33,7 Mio. Euro verbessert werden.

Die Beschleunigung des Direct-to-Consumer-Geschäfts, die Nutzung moderne Verkaufskanäle und China sind drei Felder, in denen das Unternehmen im ersten Quartal solide Fortschritte erzielt habe, erklärt Amer Sports-Chef Heikki Takala. Der Fokus habe in diesem Quartal auf einer Stärkung der Marge gelegen, was durch einen attraktiveren Produktmix, einer qualitativ verbesserten Distribution sowie weniger Sales-Aktiväten, vor allem bei Schuhen, gelungen sei.

Die Prognose für das Gesamtjahr bleibt unverändert: Nach wie vor geht der Konzern von einem nicht näher quantifizierten Umsatz- und Gewinnwachstum aus - allerdings währungsbereinigt.
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