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Reused-Angebot ausgeweitet

Globetrotter startet Online-Plattform für Secondhand-Ware

Globetrotter
 Jetzt auch im Web: Kunden können über eine Online-Plattform Outdoor-Artikel an- und verkaufen.
Jetzt auch im Web: Kunden können über eine Online-Plattform Outdoor-Artikel an- und verkaufen.

Rethink, reduce, reuse and recycle: Globetrotter hat sich vorgenommen, diesen Grundsatz aus der Kreislaufwirtschaft konsequent umzusetzen. Realisiert hat ihn der Outdoor-Ausrüster bisher etwa durch die Einrichtung von Reparaturwerkstätten oder die Einführung eines Verleihangebotes. Nun will das Hamburger Unternehmen einen weiteren Schritt gehen – und zwar mit einem Online-Secondhand-Angebot.

Ab sofort können Globetrotter-Kundinnen und Kunden gebrauchte Outdoor-Ausrüstungen unter Secondhand.globetrotter.de auch online kaufen und verkaufen. Das Unternehmen war bereits 2020 in bundesweit 21 stationären Filialen mit dem An- und Verkauf gebrauchter Ausrüstung gestartet. "Seit 2020 haben wir mehr als 10.000 Kleidungs- und Ausrüstungsstücken zu einem zweiten Leben verholfen", berichtet Globetrotter-CEO Andreas Vogler. "Aber wir möchten noch mehr erreichen." Die Hamburger wollen "der nachhaltigste Outdoor-Ausrüster" werden.


Als Händler sei Globetrotter Teil des Problems, dass zu viel Bekleidung produziert werde und dafür beispielsweise zu viel Trinkwasser verbraucht werde. "Daher sehen wir uns in der Pflicht, mit innovativen Ideen voranzugehen und unseren Kundinnen und Kunden Beteiligungsmöglichkeiten anzubieten, um nachhaltiger zu handeln", erklärt Vogler.
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Das Sortiment der neuen Globetrotter Second Hand-Plattform umfasse derzeit Outdoor-Bekleidung wie Wanderhosen, Funktionsshirts und Regenjacken sowie Taschen und Rucksäcke. Es solle sukzessive ausgebaut werden. Die Ware werde eingehend geprüft, bei Bedarf fachmännisch repariert und erhalte eine 12-monatige Gewährleistung, so Globetrotter. An- und Verkauf seien aus Deutschland und Österreich möglich.

2020 startete Globetrotter in bundesweit 21 Filialen mit dem An- und Verkauf gebrauchter Outdoor-Ausrüstung.
Globetrotter
2020 startete Globetrotter in bundesweit 21 Filialen mit dem An- und Verkauf gebrauchter Outdoor-Ausrüstung.
Interessenten müssen ein Formular ausfüllen und ein Foto des Produktes hochladen. Anhand dieser Daten erfolgt eine erste, automatisierte Schätzung des Warenwertes, teit das Unternehmen mit. Erfülle der Artikel die Anforderungen für den Ankauf, so erhalte der Kunde automatisch einen Versandschein per E-Mail, mit dem der Artikel kostenfrei versendet werden könne. Anschließend werde die Ware geprüft und das Preisangebot bestätigt oder erneuert. Sobald das Produkt verkauft sei, bekomme der Kunde den vereinbarten Betrag – entweder als Gutschein oder per Überweisung aufs Konto.

Auch Globetrotter selbst bestückt die Plattform mit Ware, wie eine Sprecherin erklärt. Denn das Unternehmen verfüge ja über Second Hand-Produkte aus den stationären Läden. Hinzu kämen zum Beispiel Teile aus Foto-Shootings. Bereits im vergangenen November hat sich Globetrotter mit dem Online-Business rund um Second Hand-Ware vertraut gemacht. Damals bot der Outdoor-Händler als eine Art Gegenveranstaltung zu Shopping-Events wie Black Friday und Cyber Monday im Rahmen einer "Grüneren Woche" Gebrauchtes auch im Internet an.

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