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Filialist in der Krise

Intersport Voswinkel beantragt Schutzschirmverfahren

Intersport
Der World of Cyberobics-Store von Intersport in Berlin
Der World of Cyberobics-Store von Intersport in Berlin

Filialist in Schieflage: Mit Intersport Voswinkel hat heute einer der größten deutschen Sportartikelhändler beim Amtsgericht Dortmund Antrag auf Einleitung eines Schutzschirmverfahrens beantragt. „Der Geschäftsbetrieb geht trotz des eingeleiteten Schutzschirmverfahrens ohne Einschränkungen weiter. Die Löhne und Gehälter unserer Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld bis Ende Juni gesichert. Bis dahin werden wir die Restrukturierung und die Sanierung vorantreiben“, betont Geschäftsführer Helge Mankowski. Im Unterschied zu einem regulären Insolvenzverfahren bleibt die unternehmerische Verantwortung in den Händen der Geschäftsführung.


„Der Geschäftsbetrieb bei Sport Voswinkel geht trotz des eingeleiteten Schutzschirmverfahrens ohne Einschränkungen weiter. Die Löhne und Gehälter unserer Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld bis Ende Juni gesichert. Bis dahin werden wir die Restrukturierung und die Sanierung von Sport Voswinkel vorantreiben“, so Geschäftsführer Helge Mankowski.
Intersport Voswinkel
„Der Geschäftsbetrieb bei Sport Voswinkel geht trotz des eingeleiteten Schutzschirmverfahrens ohne Einschränkungen weiter. Die Löhne und Gehälter unserer Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld bis Ende Juni gesichert. Bis dahin werden wir die Restrukturierung und die Sanierung von Sport Voswinkel vorantreiben“, so Geschäftsführer Helge Mankowski.
Sport Voswinkel wurde 1904 in Bochum gegründet, der Firmensitz befindet sich in Dortmund. Das Unternehmen ist bundesweit mit 74 Filialen vertreten, der Schwerpunkt des Filialnetzes liegt in Nordrhein-Westfalen. Seit 2003 ist das Unternehmen eine Tochter der Intersport Deutschland und beschäftigt rund 1200 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2017/18 (30. September) erlöste Sport Voswinkel rund 139 Mio. Euro, im Vorjahr waren es 146 Mio. Euro.

Als Gründe für die Schieflage des Unternehmens werden Frequenz- und damit verbundene Umsatzrückgänge genannt, erhöhter Wettbewerbsdruck durch Onlinehandel und Discounter sowie Filialen, deren Standorte die Umsatzerwartungen nicht erfüllen konnten.

Das Schutzschirmverfahren bietet dem Unternehmen nun den rechtlichen Rahmen, sich bei laufendem Geschäftsbetrieb in enger Abstimmung mit den Gläubigern neu aufzustellen. Als vorläufiger Sachwalter wurde Christoph Schulte-Kaubrügger von der Kanzlei White & Case bestellt. Für die Beratung von Sport Voswinkel im Rahmen des Schutzschirmverfahrens ist Lorenzo Matthaei von der Kanzlei Finkenhof Rechtsanwälte in Frankfurt verantwortlich.

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