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Schwan-Stabilo schafft Turnaround

Outdoor-Marken mit Rekordergebnis

Schwan Stabilo
Allen Widrigkeiten zum Trotz: Alle vier Outdoor-Marken der Schwan Stabilo-Gruppe kannten im vergangenen Geschäftsjahr nur eine Richtung, nämlich nach oben.
Allen Widrigkeiten zum Trotz: Alle vier Outdoor-Marken der Schwan Stabilo-Gruppe kannten im vergangenen Geschäftsjahr nur eine Richtung, nämlich nach oben.

Die Deuter-Mutter Schwan-Stabilo hat das Geschäftsjahr 2020/21 (30. Juni) mit einem Umsatzplus von 2% abgeschlossen und damit den Turnaround geschafft. Zum Rekordergebnis der Outdoor-Sparte trugen alle vier Marken bei.

Mit einem Umsatzplus von 17% auf 186,3 Mio. Euro hat der Teilkonzern Outdoor eine neue Bestmarke erreicht. Dazu haben alle vier Marken – Deuter, Ortovox, Maier Sports und Gonso – beigetragen. Hohe Wachstumsraten vor allem im Alpenraum und in den USA konnten die negativen Effekte durch geschlossene Läden und Skigebiete mehr als ausgleichen. "Die Pandemie gab allen vier Marken zusätzlich Rückenwind", betont Martin Riebel, Geschäftsführer des Outdoor-Segments.


Alle vier Outdoor-Anbieter arbeiten an der Reduzierung ihres CO2-Fußabdrucks. Maier Sports setzt beim Recycling neue Branchen-Maßstäbe. Bereits 2022 will das Unternehmen für 20% der Produkte ein vollständiges Recycling anbieten. Anhand eines in das Kleidungsstück eingearbeiteten NFC-Tags soll es möglich sein, die gebrauchten Produkte zu sortieren, um die Stoffe wieder in den Kreislauf zu geben – daraus also wieder Garne, Stoffe und somit Endprodukte herzustellen. "Maier Sports hat hier Pionierarbeit geleistet", betont Riebel, "mit dem Recycling wirken wir der Verschwendung von Ressourcen entgegen und reduzieren somit auch den CO2-Ausstoß".

Der Unternehmensgruppe Schwan-Stabilo gelang mit einem Umsatzwachstum von 2% auf 623,2 Mio. Euro der Turnaround in schwierigen Zeiten. Maßgeblich dazu beigetragen haben neben den Outdoor-Produkten die Schreibgeräte der Stabilo-Sparte. Für das Kosmetik-Segment waren die Pandemie-Auswirkungen am stärksten.

Entsprechend positiv fällt die Bilanz von CEO Sebastian Schwanhäußer aus: "Dass uns die Rückkehr zum Wachstum ausgerechnet in so einem schwierigen Jahr gelang, ist eine großartige Teamleistung innerhalb unseres Familienunternehmens über alle Produktbereiche hinweg. Konkret sehen wir dafür drei Gründe: Zuallererst kamen die für uns wichtigen Regionen Europa und China schneller als der Rest der Welt aus der Krise. Daneben machte sich unsere starke Online-Präsenz bezahlt, denn auch im Lockdown lief das Geschäft mit Stiften und Outdoor-Produkten bestens. Zu guter Letzt haben wir an unse-ren einzelnen Marken gearbeitet und die Ergebnisse kommen bei unseren Kund*innen sehr gut an. Vor allem in der Kosmetik gelang es uns, die Bedürfnisse der Konsument*innen nach mehr Nachhaltigkeit zu erfüllen. Ein Anspruch, der in Corona-Zeiten nochmals stark gewachsen ist. Wo wir im Vorjahr noch Kurzarbeit hatten, fahren wir nun mit innovativen Produkten Zusatzschichten. Zwar hat nach wie vor jeder Teilkonzern eine andere Ausgangssituation und es gelten andere Rahmenbedingungen, insgesamt hat sich unsere Portfoliostrategie erneut bestens bewährt."

Bei aller Pandemie-Erfahrung bleiben die Risiken auch im laufenden Geschäftsjahr hoch. "Denn die Krise dauert noch immer an. Wir kämpfen Tag für Tag mit hohen Preisen für Rohstoffe und Transport, wir haben noch immer stark betroffene Märkte in Weltregionen wie Südostasien und Südamerika – und an unseren deutschen Produktionsstandorten beschäftigt uns nun aktuell die vierte Corona-Welle. Mit Blick auf die politische Lage hoffen wir als langfristig orientiertes Familienunternehmen auf schnelle und klare Entscheidungen, die uns die globalen Nachhaltigkeitsziele auch wirklich erreichen lässt. Unser Geschäftsjahr ist gut gestartet. Und wenn die Kauflaune für unsere Produkte anhält, gehen wir als Prognose von einem erneuten leichten Wachstum aus."

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