Der finnische Sportartikelkonzern Amer Sports hat im Geschäftsjahr 2018 den Gewinn stärker als den Umsatz gesteigert. Die Verkaufserlöse wuchsen um 4% auf rund 2,68 Mrd. Euro, wie das Unternehmen in Helsinki mitteilte. In lokalen Währungen habe das Plus bei 7% gelegen. Den Nettogewinn konnte der Konzern um rund ein Drittel auf 124,9 Mio. Euro erhöhen.

Das stärkste Wachstum verzeichnete nach Angaben von  CEO und President Heikki Takala mit einem Plus von 41% das Segment Bekleidung, dessen Entwicklung von der Übernahme der Sport- und Casualwear-Marke Peak Performance im vergangenen Jahr angetrieben wurde. Zur Gruppe gehören daneben unter anderem die Labels Arc’teryx, Salomon, Wilson und Atomic. Ende des Jahres war bekannt geworden, dass Amer Sports selbst bald geschluckt werden könnte. Ein Konsortium aus China hatte ein konkretes Angebot für sämtliche Anteile der Gruppe unterbreitet. Angaben dazu macht Amer Sports im aktuellen Bericht nicht. Das Unternehmen werde sich auf nachhaltiges, profitables Wachstum konzentrieren. "Strategische Prioritäten" lägen auf den Bereiche Bekleidung, Schuhe und Direct-to-Consumer sowie den Regionen China und USA. Weitergeführt werde die Umstrukturierung. Diese hatte das Unternehmen bereits im vergangenen September angekündigt.

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