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Sportartikelhersteller verfehlt Jahresziele

Asics: „Phase der Wiederbelebung” nach roten Zahlen

Asics
Asics Herbst/Winter 2018
Asics Herbst/Winter 2018

Der japanische Sportartikelhersteller Asics ist 2018 in die rote Zahlen gerutscht. Das Unternehmen  verzeichnet nach eigenen Angaben „außerplanmäßige Verluste u.a. aufgrund von Restrukturierungsaufwendungen“. Wie der in Kobe ansässige Konzern mitteilt, lag der Verlust im vergangenen Geschäftsjahr bei 20,3 Mrd. Yen (162 Mio. Euro). Im Vorjahr waren noch ein Gewinn von 12,97 Mrd. JPY verzeichnet worden.


Die Zahlen weichen deutlich von den ursprünglichen Erwartungen ab. Für das Nettoergebnis hatte Asics ursprünglich einen Gewinn von 12 Mrd. JPY anvisiert. Für den Betriebsgewinn (Ebit) hatte das Unternehmen seine Prognose zuletzt im November 2018 aktualisiert und mit 12 Mrd. JPY kalkuliert. Tatsächlich liegt das Ebit nun bei 10,5 Mrd. JPY. Die Umsatzprognose konnte der Sportartikelanbieter indes erfüllen. 386,66 Mrd. JPY setzte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2018 um. Das sind allerdings 3,4% weniger als im Jahr zuvor.

Das aktuelle Geschäftsjahr 2019 betrachtet Asics als „Phase der Wiederbelebung“. Nun gelte es, die Geschäftsentwicklung zu verbessern. Bereits im November hatte das Unternehmen dazu strukturelle Reformen angekündigt. Neben dem „angemessenen Einsatz von Mitarbeitern“ stehen die Bereinigung schwer verkäuflicher Lagerbestände, die Überprüfung unprofitabler eigener Stores und der Verkauf von Beteiligungen auf der Agenda. Priorität hat, wie der Konzern jetzt noch einmal unterstreicht, die Kategorie „Running“ als wichtigstes Segment des Sportartiklers. Als Wachstumsmärkte werden die USA sowie Japan und China betrachtet.

Für 2019 wagt das Unternehmen einen vorsichtig optimistischen Ausblick. Ascics erwartet ein Umsatzplus von knapp 1% auf 390 Mrd. JPY im kompletten Jahr und eine Steigerung von 1,2% auf 195 Mrd. JPY im ersten Halbjahr. Allerdings geht der Konzern von einem weiter schrumpfenden Ergebnis aus. Für das erste Halbjahr prognostiziert das Management ein Minus von 12,3%.

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