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Sportartikler rüstet auf

Adidas kündigt weltweit mehr als 2800 Neueinstellungen an

Adidas
Flexibilität und Freiheit auf dem Campus: Adidas plant viele Neueinstellungen in diesem Jahr und wirbt mit neuen Arbeitsmodellen und einer besonderen Firmenkultur.
Flexibilität und Freiheit auf dem Campus: Adidas plant viele Neueinstellungen in diesem Jahr und wirbt mit neuen Arbeitsmodellen und einer besonderen Firmenkultur.

An 307 Standorten in 47 Ländern sucht der Sportartikel-Hersteller Adidas in diesem Jahr nach mehr als 2800 neuen Mitarbeitern. Über 800 der Neueinstellungen entfallen dabei auf Deutschland. Vor allem Personal für die Stores, aber auch IT-Experten und Sustainability-Spezialisten werden gesucht. Dabei gehe es sowohl um den Aufbau von neuen Jobs als auch um Nachbesetzungen offener Stellen.

"Die genauen Anteile neuer Jobs werden leider nicht ausgewiesen", erklärt ein Sprecher. Weitere Stellen sollen im Jahresverlauf noch ausgeschrieben werden. Mit mehr als 900 Menschen werde der Großteil der neuen Beschäftigten in den Adidas-Stores zum Einsatz kommen.

Experten für Digitales und Nachhaltigkeit

Mehr als 500 Stellen besetzt Europas größter Sportartikelhersteller allein in den Bereichen Digital, IT und Data & Analytics. Und auch in puncto Nachhaltigkeit will Adidas weiter aufstocken, nachdem das Unternehmen die Anzahl der Stellen in diesem Bereich im vergangenen Jahr bereits verdoppelt hatte. Zudem vergibt der Konzern in Deutschland im Herbst mehr als 50 Plätze für eine Ausbildung oder ein duales Studium. Insgesamt beschäftigt Adidas derzeit rund 62.000 Mitarbeiter, davon etwa 7700 in Deutschland, von denen wiederum rund 5300 in der Unternehmenszentrale in Herzogenaurach arbeiten.

Konzernzentrale als "World of Sports"

"Wir wollen als Arbeitgeber Maßstäbe setzen. Adidas ist ein Arbeitgeber wie kein anderer, und wir setzen jeden Tag alles daran, ein attraktives Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeiter*innen zu schaffen", wirbt Amanda Rajkumar, Vorstandsmitglied der Adidas AG, verantwortlich für Human Resources, People and Culture. Um eine mangelnde Nachfrage macht sie sich keine Sorgen: Mehr als eine Millionen Bewerbungen erhalte Adidas jährlich über das Karriereportal Careers.adidas-group.com.

Dennoch wird am Employer Branding weiter gearbeitet. Die Firmenzentrale will sich als "World of Sports" etablieren. Auf dem Campus befinden sich zahlreiche Sporteinrichtungen wie ein Fitnessstudio, ein Fußballplatz, Beachvolleyballplätze, ein Tennisplatz, ein Basketballfeld, ein Padelplatz sowie eine Bouldering- und Kletteranlage, die individuell oder im Rahmen von zahlreichen Kursen und Events genutzt werden können. Flexible Arbeitszeitmodelle erleichterten die Nutzung.

Mehr als 100 Nationen und viele Frauen

Dazu komme der wenig formelle Umgang. Duzen sei auch über Hierarchieebenen hinweg üblich, der Kleidungsstil locker bis sportlich. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten liege bei 32 Jahren. Als weitere Besonderheit wird die "ausgeprägte Internationalität" herausgestellt. So arbeiten in der Zentrale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus mehr als 100 Ländern, weniger als 60% kommen aus Deutschland. Insgesamt haben nach eigenen Angaben rund 90% der Adidas-Beschäftigten keinen deutschen Pass. Die Unternehmenssprache ist Englisch.

Die Diversität gehe aber über Internationalität hinaus. "Diverse Teams bereichern das Arbeitsumfeld und erzielen bessere Ergebnisse. Aufgrund dieser Überzeugung arbeitet das Unternehmen gezielt daran, die Diversität zu erhöhen", heißt es aus der Firmenzentrale. Ein wichtiger Aspekt sei darüber hinaus die Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen. Mehr als 40% solle der Anteil von Frauen in Führungspositionen bei Adidas bis 2025 betragen. Ende 2020 waren es nach eigenen Angaben bereits 35%.
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