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Sportfachhandel

JD Sports beteiligt sich an Mitbewerber Footasylum

Footasylum
Footasylum betreibt 70 Stores in Großbritannien.
Footasylum betreibt 70 Stores in Großbritannien.

Der britische Sportartikel-Händler JD Sports Fashion ist beim Mitbewerber Footasylum eingestiegen. Das Unternehmen mit Hauptsitz im nordenglischen Lancashire hat 8,3% der Footasylum-Anteile übernommen. Gleichzeitig kündigte der Sportspezialist an, dass er bereit sei, die Beteiligung auf 29,9% aufzustocken. Es sei aber nicht geplant, den börsennotierten Mitbewerber zu übernehmen.


Die Londoner Börse reagierte geradezu euphorisch auf die Nachricht: Der Wert der Footasylum-Aktie hat sich an diesem Montag mit einem Plus von 118% auf 63 britische Pence in der Spitze mehr als verdoppelt. Bis Dienstagmittag sank der Kurs allerdings wieder auf 49 Pence.

Footasylum wurde 2005 vom JD Sports-Mitgründer David Makin gestartet. 2008 stieg auch der zweite JD Sports-Gründer John Wardle in das nordenglische Unternehmen ein, das er bis Mitte 2018 als CEO führte.

Footasylum hat sich auf die Zielgruppe der 16- bis 24-Jährigen spezialisiert und betreibt 70 Stores in Großbritannien. Das Markenportfolio umfasst unter anderem Adidas, Nike, The North Face, Converse, New Balance, Vans, Under Armour, Tommy Hilfiger und Calvin Klein. Hinzu kommen Eigenmarken wie Kings Will Dream und Alessandro Zavetti. 

In den ersten neun Monaten (29. Dezember) des laufenden Geschäftsjahres stieg der Umsatz um 16% auf 200,8 britische Pfund (229,3 Mio. Euro). Allerdings wurde die Marge durch "herausfordernden Handelsbedingungen" stark belastet, wie es in einem Trading-Update heißt. Als Beispiele werden die unsicheren Aussichten der britischen Wirtschaft und die spürbar nachlassende Kaufbereitschaft der Verbraucher genannt. 

Daher erwartet das Management, dass sich das bereinigte operatives Ergebnis (Ebitda) im gesamten Geschäftsjahr (24. Februar) im unteren Bereich der Analystenprognosen bewegt. Footlocker hatte im Oktober 2018 mitgeteilt, dass sich das bereinigte Ebitda voraussichtlich auf 12,5 Mio. GBP halbieren werden.

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