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Intersport: Minus 3% in Deutschland

Intersport

2018 war für Intersport ein Jahr großer Herausforderungen. Die Intersport-Mitgliedsunternehmen in Deutschland haben ein Umsatzminus von 3% verbucht. Ein warmer regnerischer Januar, der lange heiße Sommer und der milde Dezember sorgten vor allem in den umsatzstarken Bereichen Outdoor und Wintersport für ein deutliches Minus. Das Teamsport-Segment legte zwar um 5% zu, es liegt damit aber deutlich unter dem Plus von 20%, mit dem es üblicherweise in WM-Jahren aufwarten kann.


Erstmals präsentierte der Verbund seine Zahlen - traditionell am ersten Messetag der Ispo Munich - nicht explizit für Deutschland, sondern für den 5-Länder-Verbund, also für Deutschland, Österreich, Ungarn, Tschechien und die Slowakei zusammen. Das Plus von 8% in Österreich sorgt dafür, dass das Umsatzminus in diesem Verbund mit 1% deutlich niedriger ausfällt. Allerdings steht Intersport Deutschland mit 2,85 Mrd. Euro und 1480 Geschäften für den mit Abstand größten Markt in diesem 5-Länder-Verbund.
Das Lieferanten-Raning der Intersport Rang 1 bis 20
Das Lieferanten-Raning der Intersport Rang 1 bis 20
Positiv entwickelten sich neben Teamsport das Rent-Geschäft (+13%), Bike und Funwheel (+9%), Baden und Wassersport (+9%) sowie Running (+1%). Deutlich positiver ist auch die Entwicklung zum Jahresbeginn: Im Januar konnten die Händler ein Plus von 13% verbuchen.
Das Lieferanten-Raning der Intersport Rang 21 bis 40
Das Lieferanten-Raning der Intersport Rang 21 bis 40
„Die Entwicklung der vergangenen Monate zeigt, wie herausfordernd die Situation für unsere Händler am Markt gerade ist“, so CEO Alexander von Preen. Auf der Ispo präsentierte sich das neue Führungsteam, dem neben von Preen Hannes Rumer als CFO, und die neuen Vorstandsmitglieder Mathias Boenke als COO für die Intersport-Mitglieder, die unter der Marke Intersport auftreten, und Frank Geisler als COO für die sogenannten Kooperationspartner angehören. Die Herausforderungen, mit denen sich diese Mannschaft konfrontiert sieht, gehen über die Wetterkapriolen des vergangenen Jahres allerdings weit hinaus. „Der Sportmarkt ist in allen Kategorien sehr umkämpt“, betont Boenke. Der Online-Handel legt weiter überproportional zu und neue Wettbewerber drängen aufs Parkett - und das in einem stagnierenden Markt. „40% des Geschäfts werden künftig online gemacht“, so von Preen. Bei den 60% will Intersport die Nummer eins sein, „was Größe, Professionalität, Leistung, Qualität und Reichweite betrifft“.
Das Lieferanten-Raning der Intersport Rang 41 bis 60
Das Lieferanten-Raning der Intersport Rang 41 bis 60
Um sich in dieser Marktsituation zu behaupten, will Intersport für seine Mitglieder und Kunden künftig als übergreifende Plattform auftreten. „Wir verfügen mit über 1100 Händlern und mehr als 1800 Anschlusshäusern im Fünf-Länder-Verbund bereits heute über starke regionale Netzwerke“, so von Preen. „Diese werden wir in Zukunft noch intelligenter miteinander verbinden, um an jedem Kontaktpunkt zum Sport genau das richtige Angebot für unsere Kunden zu haben.“ Ein Kunde etwa, der in den Skiurlaub fahren möchte, soll das komplett über die Intersport organisieren können, skizziert von Preen.
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