Der Sportartikelfilialist Hervis hat 2018 mit einem Umsatz von 520 Mio. Euro ein Pari erzielt. Und das, obwohl die Zahl der Filialen um 15 auf 225 Läden gesteigert wurde. Die Verkaufsfläche erhöhte sich um 4% auf rund 205.000 Quadratmeter. Damit steht die Sport-Tochter innerhalb der Spar Österreich-Gruppe beim Umsatzwachstum auf dem letzten Rang. Insgesamt hat die Gruppe ein Plus von 4,7% auf 15,1 Mrd. Euro erzielt. Im Vorjahr hatte Hervis noch um 5% zulegen können, die Zahl der Filialen erhöhte sich von 200 auf 210.

2018 wurden sieben der neuen Läden in Österreich eröffnet. Damit beläuft sich die Zahl der Hervis-Filialen auf dem Heimatmarkt nun auf 101. Im Ausland wurden acht neue Läden eröffnet. In Deutschland betreibt Hervis aktuell zehn Filialen. Im April soll eine in Kempten hinzukommen.

5% des Gesamtumsatzes werden mittlerweile online erzielt. Wie es in österreichischen Medien unter Berufung auf ein APA-Interview mit Spar-Chef Gerhard Drexel heißt, führt die Gruppe die Umsatzstagnation vor allem auf die starke Online-Konkurrenz zurück und weniger auf neue preisaggressive Mitbewerber wie XXL Sports und Decathlon - deren Umsätze allerdings auch noch deutlich unter denen von Hervis liegen. XXL Sports hat 2018 in Österreich 37 Mio. Euro erlöst, Decathlon ist im August 2018 erst in Österreich gestartet.

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