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Starker Jahresauftakt für den Adidas-Rivalen

Puma prescht vor

Robert Ashcroft / Puma
"Trotz der Ungewissheit über die Dauer und die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, anhaltender Kapazitätsprobleme und Kostensteigerungen im globalen Frachtverkehr sowie einer angespannten politischen Situation zwischen wichtigen Regionen, die sich negativ auf unsere Branche auswirken könnte, sind wir zuversichtlich, dass 2021 ein besseres Jahr als 2020 werden wird", sagt Puma-Chef Bjørn Gulden.
"Trotz der Ungewissheit über die Dauer und die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, anhaltender Kapazitätsprobleme und Kostensteigerungen im globalen Frachtverkehr sowie einer angespannten politischen Situation zwischen wichtigen Regionen, die sich negativ auf unsere Branche auswirken könnte, sind wir zuversichtlich, dass 2021 ein besseres Jahr als 2020 werden wird", sagt Puma-Chef Bjørn Gulden.

Mit einem zweistelligen Wachstum in allen Regionen und Produktbereichen legt Puma die Messlatte für die Berichtssaison hoch. Der Sportartikel-Konzern steigerte seinen Umsatz im ersten Quartal um 19% auf 1,5 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis hat sich mehr als verdoppelt.

Selbst in der Heimatregion EMEA konnte Puma trotz weitreichender Store-Schließungen von Januar bis März zweistellig wachsen: Der Umsatz legte währungsbereinigt um 14% auf 572 Mio. Euro zu. Insgesamt seien Ende April immer noch etwa 30% der Einzelhandelsgeschäfte, die Puma-Produkte in Europa und Lateinamerika verkaufen, aufgrund von Lockdown-Maßnahmen geschlossen. Die restlichen 70% seien überwiegend mit erheblichen Einschränkungen in Betrieb.


Insgesamt wuchs der Konzern um 19% auf 1,55 Mrd. Euro, währungsbereinigt bedeutet das sogar ein Plus von 26% - trotz Lockdown-Maßnahmen und Lieferengpässen aufgrund von Hafenüberlastungen, insbesondere in Nordamerika. Das Konzernergebnis verbesserte sich von 36 Mio. Euro auf 109 Mio. Euro, auch das operative Ergebnis (EBIT) konnte von 71 Mio. Euro im Vorjahr auf 154 Mio. Euro mehr als verdoppelt werden.

Ausblick wird präzisiert

Trotz der Ungewissheit über die Dauer und die Auswirkungen der Pandemie, anhaltender Kapazitätsprobleme und Kostensteigerungen im globalen Frachtverkehr sowie einer angespannten politischen Situation zwischen wichtigen Regionen, ist Puma-Chef Bjørn Gulden zuversichtlich, dass 2021 ein besseres Jahr als 2020 wird. „Wir glauben, dass wir für das Gesamtjahr ein Umsatzwachstum im mittleren Zehnerprozentbereich erreichen und eine deutlich bessere Rentabilität als im letzten Jahr erzielen werden.“ Damit präzisiert er den ursprünglichen Ausblick von "zumindest einem moderaten währungsbereinigten Anstieg der Umsätze mit Aufwärtspotenzial".

Erfolgreicher Ausbau der Nordamerika-Geschäfts

Vor allem das strategisch wichtige Nordamerika-Geschäft entwickelt sich für Puma sehr positiv. Es trug maßgeblich zu dem Plus von 39% in der Region Americas bei. Diese rückt mit einem Umsatz von 534 Mio. Euro auf die bislang stärkste Region EMEA (572 Mio. Euro) auf. Asien-Pazifik legt um 29% zu und trug 442 Mio. Euro zum Konzernumsatz bei.

Nachdem Puma im letzten Quartal 2020 mehr Bekleidung als Schuhe verkauft hat, hat sich dieses Verhältnis nun wieder relativiert: Mit dem Verkauf von Schuhen machte Puma einen Umsatz von 774 Mio. Euro, Bekleidung trug 532 Mio. Euro zu den Konzernerlösen bei. Besonders stark war die Nachfrage in den Kategorien Running und Training sowie Sportstyle.

Mit einem Plus von 31% entwickelte sich das Direktkunden-Geschäft erneut etwas dynamischer als das Großhandelsgeschäft. Wenig überraschend: Das Online-Business ist mit einem Plus von 75% erneut besonders stark gewachsen. Doch auch das Geschäft mit den Handelspartnern stieg trotz der Ladenschließungen und Lieferengpässen in Nordamerika um 24% auf 1,2 Mrd. Euro.

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