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Täglich mehrere neue Händler auf der Plattform

"Online wird weiter profitieren"

Sportmarken24
"Der Online-Anteil wird sich dauerhaft erhöhen", ist Valeska Benner, Geschäftsführerin von Sportmarken24, überzeugt.
"Der Online-Anteil wird sich dauerhaft erhöhen", ist Valeska Benner, Geschäftsführerin von Sportmarken24, überzeugt.

Die flächendeckende Öffnung der Läden ist in Sicht – doch der Online-Einkauf wird auch in Zukunft eine größere Rolle spielen als vor Beginn der Corona-Krise. Davon ist Valeska Benner überzeugt. Sie will mit ihrer Plattform Sportmarken24 den angebundenen Händlern auch in dieser Krise eine Möglichkeit bieten, die existenzbedrohenden Umsatzverluste zumindest abzufedern.

„Der ein oder andere, den wir in den vergangenen Wochen im Eilverfahren angebunden haben, hat sich gewundert, wie viele Pakete er täglich zu verschicken hat. Das waren bei größeren Händlern bis zu 100 Stück.“

Und zwar mit Produkten, die bisher überhaupt kein Thema auf der Plattform waren. „Wir haben vorher noch nie eine Hantel verkauft“, so Benner. „Nun waren alle Arten von Fitness-Equipment der Renner, außerdem alles zum Beschäftigen von Kindern. Und natürlich Schlauchschals als Mund-Nasen-Schutz, die vor allem über Amazon sehr gut verkauft wurden.“

Das insgesamt deutlich gestiegene Volumen, das Sportmarken24 seit der Schließung der Läden verzeichnet, wird wohl kaum gehalten werden können, weiß auch Benner. Allerdings seien in die beiden Wochen nach den ersten Ladenöffnungen noch keine signifikanten Rückgänge beim Bestellvolumen zu verzeichnen gewesen. Insgesamt war der April 2020 der bislang stärkste Monat, der auch den sehr guten Dezember übertroffen hat.

Mehrere Geschäfte wurden während der Ladenschließungen täglich angebunden, das Onboarding dauerte in der Regel gerade einmal drei Tage statt bisher zwei bis vier Wochen. Eine Herausforderung auch in Bezug auf IT-Kapazitäten, die durch einen Server-Umzug deutlich erhöht wurde. Dieses rasante Wachstum nun weiter zu professionalisieren steht oben auf Benners Agenda. Dafür wurde nicht nur in die IT investiert, sondern trotz Corona-Krise personell aufgestockt, mittlerweile zählt das 2018 gegründete Unternehmen neun Mitarbeiter.

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