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Rose Bikes: Diekmann nicht mehr CEO

Simon Thon
"Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, dass ich mich aus der taktischen Führung zurückziehe, um mich auf meine Kernstärken als Stratege, Netzwerker, Inspirator und Coach zu konzentrieren", erklärt Rose Bikes-CEO Marcus Diekmann.
"Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, dass ich mich aus der taktischen Führung zurückziehe, um mich auf meine Kernstärken als Stratege, Netzwerker, Inspirator und Coach zu konzentrieren", erklärt Rose Bikes-CEO Marcus Diekmann.

Marcus Diekmann wechselt zum 1. Januar 2022 aus der Geschäftsführung in den Beirat des Bocholter Fahrradherstellers und -händlers Rose Bikes. Der 42-Jährige bleibt weiter Gesellschafter und will sich auch künftig als Impulsgeber und Netzwerker im Unternehmen einbringen.

"Rose Bikes ist mit einem schlagkräftigen Team hervorragend für die Zukunft aufgestellt. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, dass ich mich aus der taktischen Führung zurückziehe, um mich auf meine Kernstärken als Stratege, Netzwerker, Inspirator und Coach zu konzentrieren", erklärt Diekmann, der am 10. Januar neben Konstantin Kirchfeld Geschäftsführer der International Brands Company (IBC), der Eigenlabel-Tochter von Peek & Cloppenburg Düsseldorf, wird.


Für die IB Company wird er zwei Tage in der Woche tätig sein. Die Geschäftführung von Rose Bikes teilt er sich bis Jahresende mit Erwin Rose, Stefanie Rose und Thorsten Heckrath-Rose. Ein Nachfolger für Marcus Diekmann wird nicht gesucht.

"Wir sind sehr stolz auf den Weg, den wir gemeinsam mit Marcus in den letzten drei Jahren eingeschlagen haben. Er hat mit seiner Vision und seinem Mut zu schnellen Entscheidungen unsere erfolgreiche Unternehmensgeschichte weitergeschrieben", lobt Familienunternehmer Thorsten Heckrath-Rose. 

"Wir blicken auf ein enormes Wachstum zurück und freuen uns, dass Marcus uns als Beirat und Gesellschafter auch in Zukunft begleiten wird und uns mit seiner Expertise tatkräftig zur Verfügung steht." Rose Bikes hat in den vergangenen drei Jahren den Umsatz von 85 auf 148 Mio. Euro gesteigert.

Der Wechsel Diekmanns aus der aktiven Geschäftsführung in den Beirat sei von Beginn an geplant gewesen. Diekmann agiere als Vorantreiber und ziehe sich aus der aktiven Leitung heraus, sobald die gesteckten Ziele erreicht seien.

Im Grunde ändere sich nicht viel, denn Diekmann habe sich bereits das gesamte letzte Jahr auf Impulse, Strategie und Netzwerk konzentriert. Diese Aufgaben wird er als aktiver Beirat auch künftig an vier Tagen im Monat ausüben.
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„Helden der Stunde“, so lautet die Sonderkategorie, in der Marcus Diekmann im September den ECR-Award von GS1 Germany und PricewaterhouseCoopers erhalten hat. Doch nicht etwa, weil sein Unternehmen Rose Bikes zu den absoluten Krisengewinnern gehört und den Umsatz in Corona-Zeiten um rund ein Drittel steigern konnte. Die Auszeichnung gilt stattdessen der Initiative „Händler helfen Händlern“, für die Diekmann als Mitbegründer stellvertretend steht.

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