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Trennung von Surf-Marke

Nike verkauft Hurley

Hurley
Swoosh statt Welle: Nike trennt sich von Hurley und damit vom Surf-Geschäft.
Swoosh statt Welle: Nike trennt sich von Hurley und damit vom Surf-Geschäft.

Nike verkauft die Surfwear-Marke Hurley. Neue Inhaberin soll die US-Firma Bluestar Alliance LLC werden, der Deal im Dezember über die Bühne gehen, wie der US-Sportartikelhersteller mit Sitz in Beaverton/Oregon bekanntgab.

„Wir wissen es sehr zu schätzen, wie Bob (Hurley, Gründer der Marke, Anm. d. Red) und das Hurley-Team die Marke zu einer der weltweit innovativsten aufgebaut haben”, kommentiert Michael Spillane, President of Categories and Produkt bei Nike den Schritt. „Da wir uns selbst stärker auf die Consumer Direct Offense von Nike konzentrieren, erlaubt dieser Inhaberwechsel von Hurley einen schärferen Fokus auf das Wachstumspotenzial von Hurley.”

„Wir haben Hurley schon immer für die Führungsrolle und Positionierung als Premium-Marke in der Surf-Welt bewundert”, sagt Joey Gabbay, CEO der designierten Inhaberin Bluestar Alliance. „Hurleys internationale Verbreitung wird auch die Reichweite von Bluestar in der Welt ausbauen.” Ziel sei es, das Geschäft der Marke international zu erweitern, in neue Länder zu expandieren und die Marke zu einer „360 Grad-Lifestyle-Marke mit Schwerpunkt Action Sports” aufzubauen.

Zur 2006 von Joseph Gabbay und Ralph Gindi gegründeten Bluestar Alliance aus Beaverton/Oregon gehören unter anderem die Labels Michael Bastian, Bebe, Tahari, Kensie, Limited Too, Brookstone, Nanette Lepore, Catherine Malandrino, Joan Vass sowie English Laundry. Das Unternehmen steht nach eigenen Angaben für Handelsumsätze, die im laufenden Jahr die 3 Mrd. US-Dollar-Hürde (2,7 Mrd. Euro) nehmen sollen.

Über den Kaufpreis des Unternehmens, das seit 2002 zu Nike gehörte, geben beide Parteien keine Informationen bekannt, auch den Umsatz von Hurley hat Nike nicht gesondert ausgewiesen. Der Hurley-Deal ist nicht die einzige Bewegung im Beach-Business. Erst vor wenigen Wochen hat das australische Surfwear- und Boardsport-Label Rip Curl den Besitzer gewechselt: Neuer Inhaber ist der neuseeländische Campingausrüster Kathmandu, der 350 Mio. Australische Dollar (rund 215 Mio. Euro) für das Label bezahlte.
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