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Trikots sind nicht genug

TSG Hoffenheim lanciert Modelinie

Simon Hofmann
Mehr als Mode: Mit dem Projekt Umoja möchte der Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim aktiv gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.
Mehr als Mode: Mit dem Projekt Umoja möchte der Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim aktiv gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.

Fußballtrikots reichen dem Bundesligisten TSG Hoffenheim nicht mehr. Nun will der Club seine Aktivitäten mit einer eigenen Modelinie ausbauen. Was hinter der Gründung steckt.

Dass Sport und Mode gut zusammengehen, ist nicht neu. Daher mag es nicht verwundern, dass der TSG Hoffenheim nun eine eigene Modelinie namens Umoja lanciert. Umoja kommt aus der ugandischen Landessprache Swahili und bedeutet „Einheit“. Und genau das soll die Kollektion auch nach außen darstellen. So erklärt TSG-Geschäftsführer Peter Görlich: „Gemeinsam etwas bewegen, gemeinsam etwas erreichen, gemeinsam Haltung zeigen für eine nachhaltige Entwicklung und als führender deutscher Fußballverein etwas zu geben für die Menschen und die Natur des afrikanischen Kontinents – dafür steht die Marke Umoja.“




Die Kollektion wird komplett in Uganda hergestellt - auch die verwendete Baumwolle stammt aus Uganda und ist „Cotton made in Africa“-zertifiziert.
TSG Hoffenheim
Die Kollektion wird komplett in Uganda hergestellt - auch die verwendete Baumwolle stammt aus Uganda und ist „Cotton made in Africa“-zertifiziert.
Die Kollektion umfasst T-Shirts, Longsleeves und Hoodies für Damen, Herren und Kinder mit VK-Preisen von 24 bis 59 Euro. Für das Design der Marke hat sich TSG Hoffenheim die Outdoor-Marke Maloja ins Boot geholt, sie übernimmt auch das Handling der Produktion in Uganda. Die Baumwolle stammt zu 100% aus der Kasese-Region im Westen Ugandas.

Umoja ist nicht die erste Brücke nach Uganda: Mit den CO2-Kompensationen des Vereins werden in Uganda bereits mehrere Aufforstungsprojekte unterstützt. Nun gehe es darum, "faire Marktzugänge auf Augenhöhe schaffen", so TSG-Geschäftsführer Peter Görlich.
Simon Hofmann
Umoja ist nicht die erste Brücke nach Uganda: Mit den CO2-Kompensationen des Vereins werden in Uganda bereits mehrere Aufforstungsprojekte unterstützt. Nun gehe es darum, "faire Marktzugänge auf Augenhöhe schaffen", so TSG-Geschäftsführer Peter Görlich.


Vorerst wird die Kollektion über einen Online-Shop verkauft. Die Macher hoffen allerdings, mit ihrem Engagement auch Partner ins Boot zu holen – Händler oder auch andere Vereine. Zehn Prozent der in Deutschland erzielten Erlöse aus der Kollektion gehen direkt zurück in konkrete Initiativen vor Ort in Uganda.



Bereits seit mehreren Jahren engagiert sich die TSG Hoffenheim auf dem afrikanischen Kontinent mit verschiedenen Programmen. Im Rahmen der Zukunftsstrategie ‚TSG ist Bewegung‘ kooperiert der Klub zudem seit mehr als einem Jahr mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

 

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