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Tschechien, Ungarn und die Slowakei im Visier

New Balance stellt sich in Osteuropa neu auf

Imago / ZUMA Wire
New Balance erklärtes Ziel: das drittgrößte Sportunternehmen der Welt werden
New Balance erklärtes Ziel: das drittgrößte Sportunternehmen der Welt werden

Zum Ende dieses Jahres endet die Zusammenarbeit mit einem Vertriebspartner von New Balance in Osteuropa. Das nutzt das Sportunternehmen, um sich dort neu aufzustellen. Ab dem 1. Januar übernimmt die polnische Tochtergesellschaft den Vertrieb in Tschechien, Ungarn und der Slowakei.

Country Manager von New Balance Poland, einer hundertprozentige Tochtergesellschaft von New Balance, ist Wojciech Majkut. Sein Verantwortungsbereich wird vom 1. Januar 2022 an auf die drei zusätzlichen Märkte ausgeweitet. Den Verkauf in diesen Ländern verantwortet dann Richard Muselik.

Mathias Boenke, Senior Vice President der Region EMEA bei New Balance, kommentiert: "New Balance Polen wird weiterhin ein starkes Multichannel-Geschäft in diesen drei Märkten aufbauen. Die Umstrukturierung unterstreicht unser Ziel, die Präsenz der Marke in Osteuropa zu erweitern."

In diesem Zusammenhang unterstreicht Boenke erneut das Ziel, das er bereits vor wenigen Wochen im TW-Interview verkündete: New Balance arbeite daran, zu den drei größten Sportmarken der Welt zu gehören. "Selbst in der gegenwärtigen unsicheren und herausfordernden Handelslandschaft ist New Balance für ein langfristiges und nachhaltiges Wachstum gut positioniert", ist Boenke überzeugt.

Im Gespräch mit der TW sagte er auch, dass New Balance mittlerweile wieder 85% des Vertriebs unter eigener Kontrolle hat. In Deutschland, Frankreich und Benelux ist der Vertrieb von New Balance seit 2021 wieder in der Hand von New Balance. Die Vertriebsvereinbarung mit dem Distributeur Groupe Royer wurde nach zehn Jahren nicht verlängert. 2015 hat New Balance bereits den Italien-Vertrieb zurückgeholt, 2016 Spanien und Portugal, 2018 die Nordics, 2019 Polen.

Im Jahr 2020 hat New Balance einen Umsatz von 3,3 Mrd. US-Dollar (2,9 Mrd. Euro) erwirtschaftet. Der Konzern beschäftigt weltweit 7000 Mitarbeiter und betreibt vier eigene Fabriken in Neuengland sowie eine im britischen Flimby.
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