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TW 100: Kim Scholze, Sympatex Technologies

Close the Loop

Sandra Steh
Kim Scholze ist seit einem Dreivierteljahr Chief Sustainable Community Managerin und Head of Storytelling bei Sympatex.
Kim Scholze ist seit einem Dreivierteljahr Chief Sustainable Community Managerin und Head of Storytelling bei Sympatex.

Den Nachhaltigkeitsstandards gerecht werden, ob bei den Rohwaren, in der Produktion, in der Finanzierung. Für Brands und Retailer ist das zur selbstverständlichen Ambition geworden. Deshalb stellt die TextilWirtschaft zum Jahresende 100 konkrete Eco-Projekte und die Menschen dahinter vor. Dazu gehört auch Kim Scholze, Chief Sustainable Community Manager & Head of Storytelling bei Sympatex Technologies.


„Jedes einzelne meiner Projekte, auch jedes Vorhaben von Sympatex, wird von Werten getragen. ‚Re>Closing the loop. Together‘ formuliert dementsprechend treffend unser oberstes Ziel – nennen wir es unser aktuelles ‚Projekt‘: Gemeinsam und ganzheitlich unsere Welt im Blick zu haben und dadurch unseren Einflussbereich bestmöglich zu nutzen. Gleichzeitig bin ich davon überzeugt, um tatsächlich nachhaltig zu handeln, bedarf es mehr, als sich auf das eigene Unternehmen zu beziehen. Vielmehr ist ein branchenweites, gemeinsames Streben nach Zirkularität unabdingbar.

Aktuell haben wir als einzige Ingredient-Brand Produkte im Portfolio, die zu 100% aus recycelten Alttextilien bestehen. Zirkularität ist bei Sympatex schon jetzt möglich – auch dank der richtigen, nachhaltigen Partnerschaften. Als abgeschlossen kann das Projekt Kreislaufwirtschaft sicher niemals bezeichnet werden. Im Grunde geht es jetzt erst richtig los.

Vor fünf Jahren haben wir bereits begonnen, die wichtigsten Meilensteine in puncto Zirkularität zu legen. 2022 erweitern wir, auch dank unseres innovativen R&D-Teams, diesen Teil unseres Fibre2Fibre-Sortiments, sodass wir künftig keinerlei Virgin Polyester mehr einsetzen müssen. Und besonders aufgrund des Zusammenwirkens diverser Projektteams wird Sympatex bis 2030 zu 100% auf Rohmaterialien aus einem geschlossenen Textilkreislauf zurückgreifen.

Doch für eine Ingredient-Brand alleine ist es nicht möglich, diesen Ansatz nachhaltig zu realisieren oder gar als Projekt ad acta zu legen. Darum setze ich auf Kooperation innerhalb unserer Branche und fördere einen visionär geprägten, offenen Dialog. Im Dezember haben wir unter dem Namen ‚Sympathy Lab‘ eine Webinar-Reihe gestartet, die wir in Kooperation mit verschiedenen Partnern in 2022 regelmäßig veranstalten werden. Wir werden gemeinsam initiieren, arbeiten und lernen, wie ‚Re>Closing the loop. Together‘ für die gesamte Outdoor- und Textilbranche funktionieren kann.“

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