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Verkauf über andere Kanäle

Decathlon schließt Läden in den USA

Decathlon
Decathlon verkauft seine Produkte in den USA künftig nicht mehr in eigenen Stores.
Decathlon verkauft seine Produkte in den USA künftig nicht mehr in eigenen Stores.

Strategiewechsel: Decathlon vertreibt seine Produkte auf dem größten Sportmarkt der Welt künftig nur noch online und über ausgewählte Retail-Partner. Walmart ist einer davon.

Zum zweiten Mal in der Unternehmensgeschichte schließt Decathlon alle Läden in den USA. Anders als im Jahr 2006 markiert die Schließungen der beiden Läden in Emeryville und Potrero allerdings keinen Rückzug vom größten Sportmarkt der Welt.

"Wir ändern unser Geschäftsmodell, um uns an die aktuellen Marktbedingungen anzupassen und die Bedürfnisse unserer Kunden besser zu erfüllen", sagt Christian Ollier, CEO von Decathlon USA. "Es ist klar, dass unsere Produkte auf dem US-Markt gut ankommen - und wir haben in den letzten Jahren ein Rekordwachstum verzeichnet. Um jedoch auf die richtige Weise zu wachsen, müssen wir uns anpassen und den Weg für die Zukunft ebnen. Während wir die physischen Geschäfte zu diesem Zeitpunkt schließen werden, sind unsere Produkte online auf Decathlon.com und bei einer wachsenden Anzahl von Einzelhandelspartnern erhältlich." Bislang arbeitet Decathlon unter anderem mit Walmart, Curated und Target zusammen.

Der Verkauf über neue Kanäle nimmt damit unternehmensweit weiter Fahrt auf. In Europa gibt es Projekte auf dem französischen Heimatmarkt und aktuell verstärkt in der Schweiz. Für Deutschland ist das Modell keine Option, wie Deutschland-Chef André Weinert betont.
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