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Vermieter macht "deutliche Zugeständnisse in der Miethöhe"

Karstadt Sports: Zwei Filialen gerettet, Köln schließt

Imago Images/Karina Hessland
Deutliche Mietminderung: Das Karstadt Sports-Haus in Erfurt (Foto) bleibt erhalten.
Deutliche Mietminderung: Das Karstadt Sports-Haus in Erfurt (Foto) bleibt erhalten.

Nachdem bei Galeria Karstadt Kaufhof durch Mietverhandlungen noch rund 15 Häuser gerettet werden konnten, geht es nun bei den Sporthäusern des Konzerns ans Eingemachte.

Mit der Aachener Grundvermögen ist einer der größten deutschen Lädenvermieter an die Öffentlichkeit gegangen, um eine Erfolgsmeldung zu verkünden.


Der Investor, der vor allem mit dem Geld der katholischen Kirche Handelsimmobilien in Toplagen einkauft, hat an insgesamt vier Standorten die Sport-Sparte von GKK als Mieter: Köln, Karlsruhe, Erfurt und Bielefeld. In Karlsruhe habe man "deutliche Zugeständnisse in der Miethöhe" gemacht und sich nun auf einen neuen Mietvertrag bis 2030 geeinigt. In Erfurt seien die Konditionen ebenfalls angepasst und der Vertrag bis 2026 verlängert worden. "Wir sind sehr froh, beide Standorte halten zu können, dies ist ein wichtiges Signal für die Innenstädte und den Einzelhandel", heißt es bei Aachener Grundvermögen.

In Bielefeld handelt es sich um eine SportScheck-Filiale, deren Vertrag dem Vernehmen nach bereits zuvor langfristig verlängert wurde. Das Karstadt Sports-Haus in der Kölner Schildergasse hingegen steht offenbar tatsächlich vor der Schließung.

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