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Jahresbilanz 2019

Zweistelliges Wachstum für Vans

VF Corp
Steve Rendle, Vorsitzender, Präsident und Chief Executive Officer sieht VF in der Bilanz solide aufgestellt.
Steve Rendle, Vorsitzender, Präsident und Chief Executive Officer sieht VF in der Bilanz solide aufgestellt.

Die Corona-Pandemie belastet die Ergebnisse der Unternehmen weltweit massiv. Auch die VF Corporation, Mutterkonzern von Marken wie The North Face und Vans, hat zahlreiche Maßnahmen in den letzten Wochen zur Sicherung der Liquidität ergriffen. Die Jahreszahlen zeigen ein leichtes 2% Umsatzplus für das gesamte Geschäft. 

Erst im März hatte VF 1 Milliarde US-Dollar (920 Mio. Euro) als Kredit in Anspruch genommen, um die Liquidität zu sichern und die Flexibilität zu erhalten. Im Zuge dessen hat das Unternehmen auch die Prognose für 2020 korrigiert. Steve Rendle, Vorsitzender, Präsident und Chief Executive Officer sieht VF in der Bilanz solide aufgestellt: „Die umsichtigen Maßnahmen, von denen die meisten vorsorglich waren, haben uns geholfen, die Liquidität zu erhalten und haben uns mehr Flexibilität gegeben, um unsere globalen Geschäftstätigkeiten durch die lang anhaltende Krise zu führen. Wir sind entschlossen, diesen Moment zu nutzen, um VF und unsere Marken für das nächste erfolgreiche Kapitel in unserer 121-jährigen Geschichte aufzustellen".



Im Gesamtjahr 2020 verzeichnet VF ein Umsatzplus von 2% (währungsbereinigt plus 4%) auf 10,5 Milliarden US-Dollar; ohne Akquisitionen und Veräußerungen stieg der bereinigte Umsatz um 3% (plus 4%). Zum Wachstum steuerte maßgeblich der Umsatz des Activewear-Segments bei, der insgesamt um 4% (6%) stieg, inklusive des zweistelligen Plus' von 10% der Marke Vans. Der Umsatz des Outdoor-Segments blieb unverändert (plus 1% bei konstantem Dollar), einschließlich eines 3-prozentigen (5%) Anstiegs des Umsatzes der Marke The North Face. Unverändert bilanziert auch der Umsatz des Workwear-Segments (währungsbereinigt plus 1%), einschließlich eines 3-prozentigen (4%) Anstiegs des Umsatzes der Marke Dickies.

Der internationale Umsatz stieg um 1% (4%); der Umsatz in China wuchs um 10% (14%). Der Umsatz im Bereich Direct-to-Consumer stieg im Gesamtjahr 2020 um 5% (währungsbereinigt plus 6%); der Umsatz im Bereich Digital stieg um 15% (17%).

Das Betriebsergebnis aus fortgeführten Geschäften ging im Geschäftsjahr 2020 um 22% zurück; das bereinigte Betriebsergebnis aus fortgeführten Geschäften stieg um 4% (6%). 

Der Gewinn pro Aktie aus fortgeführten Geschäften für das Gesamtjahr 2020 betrug 1,57 US-Dollar. Der bereinigte Gewinn pro Aktie aus fortgeführten Geschäften stieg um 5% (75) auf 2,68 US-Dollar.

Im Geschäftsjahr 2020 betrug der Cashflow aus fortgeführten Geschäften rund 800 Mio. Dollar; auf bereinigter Basis betrug der Cashflow aus fortgeführten Geschäften rund 900 Mio. Dollar; im Geschäftsjahr 2020 gab das Unternehmen durch Aktienrückkäufe und Dividenden rund 1,7 Mrd. Dollar an die Aktionäre zurück. 

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