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Virtuelles Merchandising

Kickz startet mit NFT-Lizenzen

TFC
Nutzer können im The Football Club für ihre Avatare in Zukunft exklusive, digitale Produkte erwerben.
Nutzer können im The Football Club für ihre Avatare in Zukunft exklusive, digitale Produkte erwerben.

Kickz und das deutsche, auf NFT spezialisierte Startup TFC machen gemeinsame Sache. In Zukunft sollen Nutzer auf dem NFT-Marktplatz The Football Club digitale Mode und Merchandising-Artikel erwerben sowie tauschen können. Der Sneaker- und Streetwear-Retailer ist der erste bestätigte Markenparter, in Zukunft sollen weitere Kooperationen folgen.

Die erste Assoziation mit Sneakerheads und ihren Sammlungen dürfte so aussehen: Wände aus Schuhkartons und Sneakern, die in Vitrinen ausgestellt anstatt getragen zu werden. Bei NFTs ist das anders, denn die Produkte werden durchaus getragen und stolz zur Schau gestellt – wenn auch von einem Avatar. Die Non-Fungible-Tokens werden als digitale Güter und Sammlerstücke gerade im Luxusmarkt immer beliebter – Anfang Oktober versteigerte beispielsweise Dolce & Gabbana eine NFT-Kollektion für einen Millionenbetrag.


"NFTs eignen sich sehr gut für Luxus- und Lifestyle-Artikel, da sie eine Herkunft haben, langlebig sind, nicht verfallen und in einer nativen Metaverse-Umgebung präsentiert werden können", begründet Ante Kristo, CEO von TFC, das steigende Interesse vieler Brands an dem neuen Absatzkanal. Auf diese zielt auch The Football Club ab. Die in München gegründete Krypto-Fußball-Plattform befindet sich derzeit in der Beta-Phase und ist nach Aussage des Anbieters das weltweit erste App-basierte NFT-Spiel.

Zu Beginn 2022 sollen Nutzer im The Football Club nicht nur spielen, sondern auch NFT-Mode und Merch-Artikel erwerben sowie tauschen können. Das Vertriebsmodell NFT-Lizensierung soll auf Blockchain-Basis abgewickelt werden. Neben Vereinen, Ligen und Einzelsportlern plant der Anbieter auch verschiedene Kooperation mit Marken. Und kündigt nun die erste Zusammenarbeit mit dem Streetwear- und Sneaker-Anbieter Kickz an.


In den kommenden Monaten sollen erste gemeinsame Artikel lanciert werden. Die geplante Produktpalette wird nicht nur Kleidung, sondern auch verschiedene Services und Aktionen umfassen. Das können Einladungen zu Kickz-Events oder Treffen mit Markenbotschaftern sein. "Das Schöne an NFT-Produkten ist, dass sie so viel mehr sind als nur ein virtueller Gegenstand. Sie können einen inhärenten Wert haben, wenn wir unserer Baller-Community über diese NFT-Produkte exklusiven Zugang zu Money-cant-by-Experiences ermöglichen", heißt es von dem Retailer. Konkrete Preise werden nicht kommuniziert, die Produkte sollen jedoch für jeden zugänglich sein. TFC betont, die Plattform sei vor allem ein Tool, um durch Erlebnisse Kundenbindung und Markentreue zu schaffen.

Denis Horvat, Co-CEO von Kickz, sieht in der Kooperation eine Chance, um der Community neue Erlebniswelten zu eröffnen: "Virtuelles Merchandising ist nur der erste Grundstein dafür, wie wir in Zukunft mit unseren Kunden in Kontakt treten werden. Ich bin daher überzeugt, dass diese Zusammenarbeit weitere Impulse auslösen wird."

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