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Vorzeitige Verlängerung

Puma bleibt Ausrüster des BVB


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Puma-Chef Björn Gulden (M.) mit Hans-Joachim Watzke und Carsten Cramer
Puma-Chef Björn Gulden (M.) mit Hans-Joachim Watzke und Carsten Cramer

Der Vertrag lief eigentlich noch bis 2022 – nun haben Puma und Borussia Dortmund schon bis 2028 verlängert. Eine Vereinbarung, die sich für den BVB bezahlt macht. Medienberichten zufolge soll der Bundesligist dafür jährlich 30 Mio. Euro von Puma erhalten und damit etwa drei Mal so viel wie bisher.

Einen lukrativeren Vertrag haben in der Bundesliga allein die Bayern, denen Adidas 60 Mio. Euro im Jahr überweisen soll. Doch auch für Puma ist der BVB-Deal nicht der größte: Die Ausrüstung des englischen Meisters Manchester City seit Juli lassen sich die Dortmunder britischen Medienberichten zufolge rund 50 Mio. Pfund (ca. 58 Mio. Euro) kosten. Auch mit Schwester-Vereinen in Australien, Spanien, Uruguay und China gibt es Abkommen. „Pumas Partnerschaft mit der City Football Group ist die größte, die wir jemals eingegangen sind – sowohl was Ausmaß als auch Ambitionen betrifft,“ sagte Puma-CEO Bjørn Gulden bei Vertragsabschluss im Februar.

Das schmälert die Bedeutung des BVB-Deals nicht: „Borussia Dortmund ist einer unserer wichtigsten Partner,“ sagt der Puma-Chef und frühere Profi-Fußballer Gulden, der auch im Aufsichtsrat des Vereins sitzt. „Wir lieben die Fans dieses Vereins und die Stimmung, die sie im Signal Iduna Park erzeugen. Es ist die vielleicht beste Stadionatmosphäre der Welt.“

Puma wird also weiterhin alle BVB-Teams ausrüsten und Fanartikel herstellen. Darüberhinaus hat das Unternehmen separate Verträge mit BVB-Spielern wie Marco Reus, Julian Weigl, Axel Witsel, Lukasz Piszczek und Marwin Hitz.

Der Vorsitzende der BVB-Geschäftsführung Hans-Joachim Watzke sagte: „Puma ist seit langer Zeit nicht bloß Ausrüster und Sponsor des BVB, sondern auch ein Schwergewicht in der Aktionärsstruktur unseres Klubs. Dies zeigt die enorme Identifikation von Puma und seiner Mitarbeiter auf der ganzen Welt. Unsere Partnerschaft ist gewachsen und geht weit über eine normale Geschäftsbeziehung hinaus. Unserer gemeinsamen Erfolgsgeschichte möchten wir in den kommenden Jahren ein weiteres Kapitel hinzufügen.“ Puma hält 5% der BVB-Aktien und ist damit fünftgrößter Aktionär des Klubs, mehr als die Hälfte der Anteile befinden sich in Streubesitz. Puma rüstet den BVB seit der Bundesliga-Saison 2012/13 aus.

Puma forciert auch das Lifestyle-Business rund um Fußball.
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Puma forciert auch das Lifestyle-Business rund um Fußball.
Gulden übernahm 2013 das Ruder bei Puma. Schon bald wurde klar, dass der Konzern seine Zukunft im Sport suchen würde. Eingeleitet hatte diesen Schwenk bereits Guldens Vorgänger Franz Koch. Vor allem Teamsport liegt dem früheren Fußball-Profi Gulden am Herzen. Neben der Investition in neue Produkte wurde seither auch das Fußball-Sponsoring ausgeweitet. Guldens Ziel: „Wir wollen in jeder der wichtigen Ligen der Welt einen der Top-Klubs haben.“ Vor dem Manchester-Deal war Puma bereits für die aktuelle Spielzeit mit dem FC Valencia einig geworden.
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