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Wachstum mit Tourenskiern, Fahrrädern und Outdoor-Produkten

Intersport Austria blickt zufrieden auf das Wintergeschäft

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Das Ladies-Only Camp machte in Schladming den Anfang, weitere solche Camps sind in Planung. Laut Intersport Austria-Geschäftsführer Thorsten Schmitz sei der Zuspruch enorm: "Das Ladies-Only Camp ist der neue Wellnessurlaub für viele Mädelsrunden!"
Das Ladies-Only Camp machte in Schladming den Anfang, weitere solche Camps sind in Planung. Laut Intersport Austria-Geschäftsführer Thorsten Schmitz sei der Zuspruch enorm: "Das Ladies-Only Camp ist der neue Wellnessurlaub für viele Mädelsrunden!"

Eine positive Bilanz der zurückliegenden Monate zieht Intersport Austria. Zudem stellt die Verbundgruppe die Ergebnisse einer Studie vor, die sich insbesondere den Frauen widmet.

Obwohl üppige Schneefälle bis in die Täler ausgeblieben seien und vor Weihnachten Lockdown herrschte, bewertet Thorsten Schmitz, Geschäftsführer von Intersport Austria, das Wintergeschäft als zufriedenstellend. Schon am ersten Adventswochenende habe es einen digitalen Run auf Ski, Tourenski, Schneeschuhe, Bobs und Schlitten gegeben. Vor allem Tourenski seien derzeit gefragt, ihr Absatz habe sich verglichen mit vor Corona mehr als verdoppelt – wohl auch aufgrund des teilweise eingeschränkten Liftbetriebs aufgrund der Pandemie. Die Bereiche Alpinski und Kinderski seien wieder auf Vorkrisenniveau.

"Die Beschränkungen im stationären Handel rund um Weihnachten haben uns einmal mehr in unserer Multichannel-Strategie bestätigt", sagt Thorsten Schmitz, Geschäftsführer von Intersport Austria.
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"Die Beschränkungen im stationären Handel rund um Weihnachten haben uns einmal mehr in unserer Multichannel-Strategie bestätigt", sagt Thorsten Schmitz, Geschäftsführer von Intersport Austria.
Die Online-Bestellungen wurden durch die Möglichkeit von Click & Collect in den Filialen abgeholt. Dazu heißt es von Schmitz: "Die Beschränkungen im stationären Handel rund um Weihnachten haben uns einmal mehr in unserer Multichannel-Strategie bestätigt." Es sei der richtige Schritt, als zusätzlichen Vertriebsweg auf einen Online-Shop zu setzen. "Zumal online bei Intersport heißt, bei einem unserer 104 regionalen Händler einzukaufen", wie Schmitz betont. Insgesamt stehen die Händler für über 280 Standorte in Österreich und 190.000m² Gesamtverkaufsfläche.

Ein Ganzjahresthema sind mittlerweile auch Fahrräder, das Segment hat laut Intersport im vergangenen Geschäftsjahr (1. Oktober 2020 bis 30. September 2021) um rund 19% zugelegt. Vor allem E-Bikes sind begehrt, hier lag das Plus bei 32%. Dabei ist durchaus möglich, dass sich viele rechtzeitig ein Fahrrad sichern wollen, bevor die Preise noch weiter steigen. Denn Marketingleiter Johannes Kastenhuber zufolge ist es nur logisch, "dass die aktuelle Situation am Markt auch Preissteigerungen bei Rädern mit sich bringen wird". Und Schmitz fügt hinzu: "Was sich am Fahrradmarkt abspielt, ist noch nie dagewesen. Wir haben jetzt schon für das Jahr 2024, teilweise für 2025 vorbestellt, um unseren Kunden das Beste und Aktuellste vom Markt anbieten zu können."

Um den Fahrrad-Hype hochzuhalten, setzt Intersport Austria auf verschiedene Bausteine wie das Firmenradl, das Projekt Bike-Reisen & Rent sowie einen Bike Infrastrukturfonds, mit dem z.B. bereits Trails für Jugendliche umgesetzt werden konnten. Gemeinsam mit dem Österreichischen Jugendrotkreuz wurde außerdem eine kostenlose Lern-App für die Fahrradprüfung entwickelt. Darüber hinaus wurde speziell für Frauen das Intersport Ladies-Only Camp in Schladming ins Leben gerufen, bei denen Bike Coaches mit Anfängerinnen genauso arbeiten wie mit fortgeschrittenen Fahrerinnen. Weitere solche Camps seien in Planung.

Johannes Kastenhuber, Marketingleiter bei Intersport Austria, hält es für logisch, dass die aktuelle Situation am Markt auch bei Rädern zu Preissteigerungen führen wird.
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Johannes Kastenhuber, Marketingleiter bei Intersport Austria, hält es für logisch, dass die aktuelle Situation am Markt auch bei Rädern zu Preissteigerungen führen wird.
Um ein Viertel gewachsen ist nach Angaben des Verbunds zudem das Outdoor-Segment, bei dem auch im laufenden Geschäftsjahr die Zeichen auf Wachstum stünden. Schmitz zufolge sind Tourenjacken für Damen und Herren, Tourenhosen sowie Trekkingschuhe in diesem Sektor die Verkaufsschlager schlechthin.

Durch Corona hat Sport höheren Stellenwert

Vorgestellt hat Intersport nun auch den Sportreport 2021, für den 1000 Österreicherinnen und Österreicher im Alter von 16 bis 69 Jahren befragt wurden. In den Mittelpunkt stellte der Verbund dabei die Frauen, da diese während der Corona-Pandemie einer größeren Belastung ausgesetzt gewesen seien. Zumindest sehen das im Schnitt 57% der Befragten so, unter den weiblichen Teilnehmerinnen stimmen sogar 70% zu. Sorgen bereiteten allen voran drohende negative Veränderungen in der Gesellschaft (28%), fehlende Selbstbestimmung (26%) sowie die gesamte emotionale Belastung der Krise (21%).
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Österreich steht wieder still. Die wirtschaftlichen Folgen für den Handel sind noch nicht abzusehen, doch der erneute Lockdown ist auch ein emotionaler Tiefpunkt, wie Intersport Austria-Geschäftsführer Thorsten Schmitz betont. Eine Öffnung zum 13. Dezember würde immerhin dem Weihnachtsgeschäft noch eine Chance geben − allerdings mit dem großen Fragezeichen 2G.

Durch die Pandemie sei aber gleichzeitig das Bewusstsein für die eigene Gesundheit gestiegen, weshalb ein Drittel der Frauen Sport und Bewegung nun einen höheren Stellenwert beimisst. Allerdings konnten viele Frauen aufgrund der Mehrfachbelastung Bedürfnisse in dieser Richtung nicht umsetzen: 41% sind seit dem Ausbruch der Pandemie unzufriedener mit ihrem Gewicht, 36% denken, ihr Fitnesszustand habe sich verschlechtert, und 32% bewegen sich weniger als vor Corona. Dem gegenüber steht ein Viertel der Frauen, die sich häufiger bewegen. 20% empfinden den persönlichen Gesundheitszustand als besser und immerhin 19% sind zufriedener mit dem eigenen Körpergewicht.

Unabhängig vom Geschlecht ist jeder Dritte (34%) überzeugt, dass Bewegung und Sport ein guter Ausgleich bei hoher Belastung sind und mehr als die Hälfte der Befragten (58%) sucht Bewegung in der Natur. Im Schnitt betreiben die Österreicherinnen und Österreicher 1,6 Sportarten regelmäßig, allen voran Radfahren (35%), Schwimmen (24%), Laufen (18%) und Wandern (18%). Ebenfalls beliebt, etwas stärker bei den Frauen, sind Nordic Walking (13%) sowie Yoga und Pilates (9%)
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