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Wegen des Coronavirus

Nike schließt den Großteil seiner Läden

Nike
Nike schließt aufgrund der Corona-Krise zahlreiche Stores, hier zu sehen: das House of Innovation in New York.
Nike schließt aufgrund der Corona-Krise zahlreiche Stores, hier zu sehen: das House of Innovation in New York.

Jetzt auch Nike: Am Sonntag hat der größte Sportkonzern der Welt bekannt gegeben, dass ab Montag ein Großteil der eigenen Stores geschlossen bleibt. Das betrifft unter anderem die USA, Westeuropa, Kanada, Australien und Neuseeland.

Die Schließungen treten am Montag in Kraft und sollen nach aktuellem Stand bis zum 27. März andauern. Die von Nike selbst betriebenen Stores in Südkorea, Japan, dem größten Teil Chinas und in vielen anderen Ländern bleiben jedoch geöffnet und sollen ihren normalen Betrieb fortsetzen.

„Wir unternehmen zusätzliche Schritte in anderen von Nike verwalteten Einrichtungen, darunter die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, gestaffelte Arbeitszeiten, soziale Distanzierung und zusätzliche Sicherheits- und Reinigungsmaßnahmen, um unsere Teamkollegen zu schützen und zu unterstützen”, erklärt der Konzern.

Nike schließt sein Geschäftsjahr 19/20 am 31.5. ab. Anders als die Konkurrenten Adidas und Puma, die gerade noch Rekordzahlen für das vergangene Geschäftsjahr vermelden konnten, wird Nike die Auswirkungen der Corona-Krise bei der Bekanntgabe der Jahreszahlen nicht ausklammern können.

Ende vergangener Woche hatte bereits das US-Outdoor-Unternehmen Patagonia verkündet, seine Läden zu schließen − sowie auch die Büros der Firma. Das hatten CEO und President Rose Marcario in einem Statement bekanntgegeben

Auch das Outdoor-Label Patagonia kündigt Schließungen an

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In Italien, Österreich und Frankreich sind bereits Schließungen zahlreicher Geschäfte von den Regierungen angeordnet worden, ausgenommen sind dabei zumeist Lebensmittelläden, Apotheken sowie Tankstellen. Einzelhandelsgeschäfte in Deutschland wurden noch nicht flächendecken geschlossen, zahlreiche Händler sagen jedoch geplante Events, etwa zum Saisonstart, präventiv ab. In Berlin wurden Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern untersagt, in Nürnberg Events mit über 100 Teilnehmern.
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