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Wichtiger Meilenstein für Intersport

Adidas und Intersport intensivieren Zusammenarbeit

Intersport
Marina Moguš, Adidas-Geschäftsführerin Zentraleuropa, und Intersport Deutschland-COO Frank Geisler bauen die Zusammenarbeit von Adidas und Intersport aus.
Marina Moguš, Adidas-Geschäftsführerin Zentraleuropa, und Intersport Deutschland-COO Frank Geisler bauen die Zusammenarbeit von Adidas und Intersport aus.

Intersport bleibt ein relevanter Wholesale-Account für Adidas im deutschen Sportfachhandel. Das haben die Partner jetzt über die Einführung eines sogenannten Single Account-Modells besiegelt. Das soll beiden Seiten Vorteile bringen.

Adidas profitiert bei diesem Modell vor allem von vereinfachten Abläufen, außerdem gibt es nur noch eine zentrale Lieferadresse: das 2020 in Betrieb genommene Logistikzentrum in Heilbronn. Die Intersport-Händler wiederum erhalten damit weiterhin Zugriff auf die Adidas-Sortimente.

"Wir freuen uns über die Intensivierung unserer Partnerschaft Intersport. Damit werden wir in Zukunft noch effizienter und einheitlicher zusammenarbeiten. Intersport bleibt für uns mit seinem deutschlandweiten Netzwerk von Händlern und den neuen Lager- und Großhandels-Angeboten ein sehr attraktiver Wholesale-Partner, mit dem wir in den nächsten Jahren wachsen wollen. Wir sind überzeugt, dass vor allem die KonsumentInnen von diesem Geschäftsmodell profitieren werden", erläutert Marina Moguš, Adidas-Geschäftsführerin für Zentraleuropa. Diese neue Form der Zusammenarbeit soll eine einfachere Umsetzung von einheitlichen Sortimenten und Kampagnen ermöglichen. Der Startschuss fällt bereits zur Juni-Messe von Intersport.

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"Das klare Bekenntnis von Adidas zu unserer Händler-Gemeinschaft freut uns. Unsere gut 1000 HändlerInnen erhalten damit weiterhin Zugriff auf die stark nachgefragten Adidas-Sortimente", betont Frank Geisler, COO von Intersport Deutschland. "Nicht zuletzt dank der großen Investitionen in die Digitalisierung unserer kompletten Wertschöpfungskette und durch den Ausbau unserer Logistik können wir die zusätzlichen Kapazitäten mit unserem 'Warehouse der Zukunft' effizient abbilden und die Auslastung gezielt erhöhen." Neben dem Zugriff auf das gemeinsam mit Adidas festgelegte Single Account-Sortiment und einem vereinfachten Orderprozess sichere der Vertrag NOS- und Saison-Modelle "inklusive ausreichenden Mengen" ab, so Geisler weiter. In Erarbeitung sei zudem ein "einfacheres Konditionenkonstrukt".

Adidas ist nicht der erste Lieferant, mit dem Intersport in dieser Form zusammenarbeitet. Mit Nike gibt es dieses Single Account-Modell schon seit 2018. "Die Konzepte sind sehr ähnlich", so Geisler. "Aktuell sind noch mehr HändlerInnen in der Direktbetreuung bei Adidas. Das war bei Nike zu Beginn auch so."

 
Aktuell würden noch ca. 50 HändlerInnen direkt von Adidas betreut. "Es gibt keinen festen Plan, wie sich der Anteil der Direktbetreuung weiter verändert, denn das wird auch mit den Erfahrungen im neuen Modell zusammenhängen. Mit dem Nike-Modell liegen bereits sehr gute Erfahrungswerte vor."



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