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Maßnahme gegen den Klimawandel

Wie Nike die Arktis schützen will

Nike
Mit dem Arctic Shipping Corporate Pledge will Nike der Umweltzerstörung in der Arktis entgegenwirken
Mit dem Arctic Shipping Corporate Pledge will Nike der Umweltzerstörung in der Arktis entgegenwirken

Nike engagiert sich in Sachen Klimaschutz. Jetzt hat sich der amerikanische Sportartikler mit der gemeinnützigen Umweltschutzorganisation Ocean Conservancy zusammengetan und das Bündnis "Arctic Shipping Corporate Pledge" vorgestellt. In dem Versprechen geben die Unternehmen an, dass die ihre Shipping-Routen nicht mehr durch den Arktischen Ozean führen sollen.

Seit über einem halben Jahrhundert schmilzt das Meereseis an der Artkis, die Geschwindigkeit nimmt immer mehr zu. Die Hauptursache für das Schmelzen ist die globale Erwärmung. Zwar öffnet das schmelzende Eis zuvor nicht befahrbare Seerouten für den Frachtverkehr. Doch auch, wenn diese Wege kürzere Transitzeiten bedeuten -  der Schiffsverkehr schadet der gefährdeten Region zusätzlich. Das will Nike nun mit dem Arctic Shipping Corporate Pledge verhindern.

Mit dem Projekt ruft der weltgrößte Sportartikelhersteller zusammen mit Ocean Conservancy dazu auf, dass Unternehmen keine Schiffe mehr über das fragile arktische Ökosystem schicken. Erste namhafte Modeunternehmen haben bereits unterzeichnet: die H&M Gruppe, PVH, Kering, Gap, Columbia, Bestseller und Li & Fung. Auch Seefracht-Spediteure machen mit. So sind auch CMA CGM, Hapag-LLoyd und die Mediterranean Shipping Company Teil des Bündnisses.

Nike hat sich das Ziel gesetzt, kein CO2 mehr zu produzieren und strebt Zero Waste an. Dafür ergreift der Sportartikler unterschiedliche Maßnahmen. Wie Nike auf einer Microsite schreibt, will es das Unternehmen versuchen, von Anfang an Produkte ohne Abfall zu kreieren. Zudem verpflichtet es sich, keine Abfälle auf Deponien durch Verbrennung zu entsorgen.

Bei dem Sport-Riesen tut sich derzeit einiges. Zum einen übergibt CEO Mark Parker seinen Posten im kommenden Jahr an einen Nachfolger. Zum anderen stand das Unternehmen in jüngster Zeit wegen unterschiedlicher Skandale in der Kritik.
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