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Zwei Generationen Oberrauch im TW-Gespräch

"Vom Mehr zum Besser"

Oberalp
Ruth und Heiner Oberrauch arbeiten gemeinsam an ihrer Vision für die Oberalp-Gruppe.
Ruth und Heiner Oberrauch arbeiten gemeinsam an ihrer Vision für die Oberalp-Gruppe.

Die Südtiroler Oberalp-Gruppe feierte 2021 ihr 40-jähriges Bestehen. Nach und nach zieht sich Gründer Heiner Oberrauch (63) aus der Führung zurück. Seine Tochter Ruth Oberrauch bereitet sich seit einigen Jahren auf ihre künftige Rolle im Unternehmen vor. Als Mitglied des Management-Teams ist die 36-Jährige schon heute mehr mit dem Heute und Morgen befasst, ihr Vater, wie er selbst sagt, mit dem Übermorgen. Wie ticken Vater und Tochter? Wovon lassen sie sich leiten? Und womit wird das Familienunternehmen in Zukunft Geld verdienen?

TextilWirtschaft: Sind Sie eigentlich meistens einer Meinung?
Ruth Oberrauch:
In den wesentlichen Dingen ja. Natürlich nicht immer. Aber das ist auch gut so, denke ich. Eine andere Generation hat andere Schwerpunkte und sieht einige Dinge anders. Aber bei Wertefragen ticken wir schon sehr ähnlich.

Muss man in der Familie eine besondere Streitkultur haben, damit man auch zusammen arbeiten kann?
Ruth Oberrauch:
Ich würde mal behaupten, dass wir beide nicht die besten Streiter sind (lacht).
Heiner Oberrauch: Mein Frau ist Psychotherapeutin, und sie würde sagen, dass ich eher der Aussitzer bin.

Wie unterscheidet sich Ihr Führungsstil?
Heiner Oberrauch:
Ich bin etwas mehr der Bauchmensch und setze auch bei der Führung des Unternehmens stark auf Intuition. Das ist auch meine Aufgabe im Unternehmen, ich war immer für das Neue zuständig. Dafür haben mir meine leitenden Mitarbeiter immer den Rücken freigehalten. Ich bin kein guter Verwalter und kein besonders guter Organisator. Ruth ist obendrein viel strukturierter.

Was sind denn heute Ihre Aufgaben im Unternehmen?
Heiner Oberrauch:
Ich ziehe mich von Monat zu Monat mehr zurück. Ich habe das mal so tituliert: Ich bin Stimmungshüter, Markenhüter und denke auch an das Übermorgen. Die Aufgabe der Familie ist die Governance, das Miteinander, die Kultur. Beim Führen der Marken geht es darum, dass wir nicht dem schnellen Geld hinterherlaufen. Das zu erkennen, hat vielleicht auch etwas mit dem Alter zu tun, da habe ich als junger Unternehmer auch Fehler gemacht. Und manchmal bin ich der Libero, der ins Detail geht. Das ist wahrscheinlich manchmal etwas unbequem, aber die Freiheit nehme ich mir.
Ruth Oberrauch: Heiner achtet immer mehr darauf, dass das Unternehmen auf enkeltauglichen Beinen steht. Das Management-Team ist vor allem beschäftigt mit dem Heute und Morgen und der Umsetzung der Pläne.


Wie sieht die Management-Struktur der Oberalp-Gruppe aus?
Ruth Oberrauch:
Im Executive Board sind wir zu neunt, und in diesem Gremium ist Heiner nach wie vor sehr präsent. Im Board sitzen unter anderem auch Christoph Engl, CEO der Gruppe, unser CFO Manuel Stecher und unser früherer CFO Raimund Mair, der heute die Holding koordiniert. Sie gehören auch zum Management-Team, das alle paar Monate zusammenkommt und sich austauscht. Aber das Executive Board ist im Prinzip das lenkende Gremium, in dem die wichtigen Entscheidungen getroffen werden. Manche werden im kleinen Kreis vorbereitet, das sind dann Heiner, Christoph Engl, Manuel Stecher und ich.

Werden Sie Nachfolgerin von Christoph Engl als CEO?
Ruth Oberrauch:
Ich denke nicht, dass ich die Rolle der CEO übernehme. Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht mit einem externen Management. Meine Aufgabe wird in Zukunft zumindest in Teilen eher die von Heiner sein. Aber ganz kann man diese Rolle natürlich nie ausfüllen. Den Gründer eines Unternehmens gibt es immer nur einmal.

Der ist ja heute noch an Bord. Wen von Ihnen Dreien rufe ich an, wenn ich der Oberalp-Gruppe eine Marke zum Kauf anbieten möchte? Wer sagt ja oder nein?
Heiner Oberrauch:
Keiner. Das wird in der Gruppe besprochen. Wir sind ein managementgeführtes Familienunternehmen. Das Management macht die Strategie mit der Familie. Wenn es um Dinge geht, die einen größeren Zeitraum betreffen, nur dann wird die Familie das letzte Wort mitsprechen. Aber sie würde nichts gegen den Willen des Managements machen.

Sie haben mittlerweile auch einen anderen Posten, sind Präsident des Südtiroler Unternehmerverbandes. Da müssen Sie wahrscheinlich sehr viel diplomatischer auftreten als in Ihrem eigenen Unternehmen. Fällt Ihnen das schwer?
Heiner Oberrauch:
Ich wusste, worauf ich mich einlasse. Aber ich verbrenne mir manchmal schon die Finger, denn da wird auf jedes Wort geachtet und auch mal aus dem Zusammenhang gerissen. Leider. Das führt dazu, dass alle Aussagen in diesem politischen Vorhof aalglatt und nicht kräftig sind. Grundsätzlich macht es mir Freude. Ich habe diesen Posten aber nicht übernommen, um primär Lobbyarbeit für die industriell organisierten Unternehmen zu übernehmen, mir geht es vielmehr um eine Gesamtvision für die Wirtschaft Südtirols. Wir leben in einer Zeit des historischen Umbruchs. Wir können nicht so weitermachen, wie wir es seit dem Zweiten Weltkrieg gewohnt sind. Nötig ist ein gesellschaftlicher Umbruch. Das reizt mich. Ich spüre da schon die Last der Verantwortung. Die Pandemie ist die kleinste Herausforderung, die wir im Moment haben.

Die großen sind?
Heiner Oberrauch:
Der ökologische Umbau und die Überalterung der Gesellschaft. Das wird nicht so gemütlich werden.

Store des Tages Herbst 2021: Der erste deutsche Mountain Shop der Oberalp-Gruppe in Augsburg


Sie beide betonen, dass der sorgsame Umgang mit Ressourcen in Ihrer Familie schon immer gelebt wurde. Trotzdem musste Ihre Tochter ins Unternehmen kommen, um das Thema Nachhaltigkeit zu verankern. Warum?
Ruth Oberrauch:
Das würde ich gerne aus meiner Perspektive beantworten. Ich war nach dem Studium ein Jahr bei der Pentland Group in London und durfte miterleben, wie strukturiert und stark ausgerichtet man dort schon damals das Thema Nachhaltigkeit angegangen ist. Pentland war zu dieser Zeit eines der ersten Unternehmen, die das mit einer eigenen Abteilung und fest abgesteckten Zielen verfolgt haben. Als ich dann vor zehn Jahren bei Oberalp im Marketing angefangen habe, habe ich festgestellt, dass dieses Grundverständnis und diese Wertehaltung nicht nur in der Familie gelebt werden, sondern auch im Unternehmen. Aber es gab keine klaren Zuständigkeiten und keine definierten Ziele. Ich habe dann die Aufgabe übernommen, das zu entwickeln und zu präzisieren. Also: Wie verankern wir diese Ziele in unseren Prozessen? Es ging darum, das Ganze in strukturiertere Bahnen zu lenken.
Heiner Oberrauch: Als Unternehmer ist man ja ein Freigeist. Und ich dachte anfangs, schon wieder Zertifizierungen, schon wieder Bürokratie. Allerdings habe ich verstanden, dass man von und mit externen NGOs und anderen lernen kann. Sich selbst prüfen geht nicht gut. Das habe ich eingesehen und dankbar angenommen.

Frau Oberrauch, eingestiegen sind Sie im Marketing, haben dann mit HR und Sustainability Ressorts übernommen, die statistisch eher von Frauen geführt werden – eher selten aber von künftigen Chefs. Warum eigentlich? Und warum haben Sie es trotzdem genauso gemacht?
Ruth Oberrauch:
Darüber habe ich, ehrlich gesagt, so noch nie nachgedacht. Ich hatte das Glück, in die Bereiche gehen zu dürfen, die mir Spaß gemacht haben und die mir liegen. Und durch meine HR-Arbeit habe ich das Unternehmen sehr genau kennengelernt. Wir haben übrigens seit kurzem eine IT-Chefin, also eine Frau auf einem Posten, der häufig von Männern besetzt ist.

Wie hoch ist der Anteil weiblicher Führungskräfte?
Ruth Oberrauch:
Im mittleren Management ist etwa die Hälfte weiblich. Je höher wir gehen, desto weniger werden es. Im Management sind es dann fünf von 30. Im Executive Board bin ich die einzige Frau.
Heiner Oberrauch: Mit der Frauenquote bei Oberalp bin ich noch nicht zufrieden. Ich darf allerdings zu meiner Ehrenrettung sagen, dass in unserer Modehandelssparte mit zehn Modehäusern, Oberrauch Zitt und Franchise-Stores, drei Viertel der Führungskräfte Frauen sind.

Wie viele Frauen in Führungspositionen werden Sie vermutlich immer wieder auf ihre Rollen als Mutter und Managerin angesprochen. Nervt Sie das?
Ruth Oberrauch:
An und für sich nicht. Mich nervt nur, dass solche Fragen nur Frauen gestellt werden.

Herr Oberrauch, Sie wurden wahrscheinlich nie gefragt, wie Sie die Doppelbelastung als Unternehmer und Vater stemmen, oder?
Heiner Oberrauch: Nein. Ich wurde höchstens gefragt, ob ich zu Hause helfe.
Ruth Oberrauch: Das ist wie mit der Frage, warum es so wenig weibliche Führungskräfte gibt. Die wird klassischerweise Frauen gestellt. Die müsste man aber auch Männern stellen.

Wann war Ihnen klar, dass Sie in die Fußstapfen Ihres Vaters treten würden?
Ruth Oberrauch: Das war ein sehr langer Prozess. Als ich vor zehn Jahren ins Unternehmen kam, hatte ich eher die Einstellung ,ich schau mir das mal an‘, weil ich verstehen wollte, ob das überhaupt zu mir passt. Es war aber auch dann lange nicht klar, wie sich die Zukunft gestalten würde. Für meine Schwester war immer klar, dass sie sich nicht im Unternehmen sieht. Mein Bruder allerdings war einige Jahre im Unternehmen tätig. Und so lange er an Bord war, gab es für mich gar nicht die Notwendigkeit zu entscheiden, muss ich oder muss ich nicht. Erst als mein Bruder beschlossen hat, dass er diese Aufgabe für sich nicht sieht, kam für mich der Moment, wo ich mich dieser Frage ganz konkret stellen musste.

Wann war das?
Ruth Oberrauch:
Vor etwa drei Jahren.

Die heutige Oberalp-Gruppe ist im Kern ein anderes als das Unternehmen, das Sie vor 40 Jahren gegründet haben, Herr Oberrauch. Welche Idee hatten Sie vom Unternehmen, davon, was sie erreichen wollen?
Heiner Oberrauch:
Das ist eine gute Frage, weil ich eigentlich nie eine langfristige Idee hatte. Als begeisterter Bergsportler war es natürlich toll, Bergsport-Produkte zu vermarkten und später auch zu entwickeln. Ich hatte aber nie die Vision, ein führendes Unternehmen der Bergsportbranche zu werden. Ich hatte immer Drei- bis Fünf-Jahresziele. Allerdings ist das Unternehmen heute von der Grundhaltung schon immer noch ein ähnliches Unternehmen wie damals. Da ist einmal unser Anspruch der gepflegten Einfachheit, die ich immer verfolgt habe. Im Englischen spricht man von accurate simplicity oder im Italienischen, noch schöner, von nobile semplicità. Mein zweiter Leitspruch von Erich Kästner war immer: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Fehler machen ist also erlaubt. Auf diesem Fundament der gegenseitigen Großzügigkeit wurde und wird das Unternehmen gebaut.

Neue Marke unter dem Oberalp-Dach: Zum Label-Launch wird die La Munt-Crew ins Leben gerufen


Welche Vision haben Sie für die weitere Unternehmensentwicklung?
Ruth Oberrauch: Oberalp hat sich von einem Unternehmen, das Produkte aus dem Norden in den Süden vertreibt, zu einem Unternehmen entwickelt, das sich mit Marken beschäftigt. Wir definieren uns heute als House of Brands. Wir spielen mit dem Gedanken, dass Oberalp in Zukunft ein Unternehmen ist, das sich nicht nur mit Produkten und Marken befasst, sondern zunehmend auch intensiv mit Service-Leistungen. Wenn wir ehrlich sind, hat ja jeder alles, was er wirklich braucht. Es kann also nicht mehr nur darum gehen, dem Kunden Produkte zu verkaufen, sondern ihm die Möglichkeit zu geben, sich mit bestimmten Werten, einem Weltbild und mit Communities zu identifizieren. Wir sehen unsere Aufgabe darin, Menschen das Erlebnis Berg nahezubringen und zu ermöglichen. Wir verwenden häufig den Ausdruck ‚Mountains as a school of life‘. Vielleicht bieten wir morgen Schulungen an? Oder vielleicht auch Retreats in den Bergen?

Wie konkret sind diese Überlegungen?
Ruth Oberrauch:
Unser Alpine Campus hat als Schulungskonzept für unsere eigenen Mitarbeiter begonnen, um ihnen das Erlebnis Berg näherzubringen. Das haben wir mittlerweile auf Händler ausgeweitet, und die Idee ist, auch Endkunden zu integrieren. Das ist nur ein Beispiel. Wir haben sehr viele Ideen.
Heiner Oberrauch: Wir sehen uns als 'Solution provider' für das Thema Berg.

Damit kann man Geld verdienen?
Heiner Oberrauch:
Nicht den schnellen Euro. Aber eine Marke ist ja auch eine Einstellungssache. Da gehört mehr dazu.

Was tun Sie, um eine möglichst lange Nutzungsdauer Ihrer Produkte zu gewährleisten?
Ruth Oberrauch:
Das fängt beim Entwickeln der Produkte an, das geht weiter bis hin zu Care & Repair-Services, das geht bei Dynafit in den Bereich Lifetime Guarantee hinein, das geht aber auch in zirkuläre Business-Modelle hinein wie den Verleih. Da beschäftigen wir uns im Moment konkret mit Kinderbekleidung. Wir beschäftigen uns aber auch mit Fragen wie: 'Welche Beschichtungen können wir unseren Kunden empfehlen, damit ihre Shell-Jacke eine längere Lebensdauer hat?'. Vielleicht haben wir morgen in unseren Geschäften eine Waschmaschine und bieten unseren Kunden an, ihre technischen Produkte zu waschen und zu trocknen.

Solche Services machen nur dann Sinn, wenn man über ein ausreichend großes eigenes Retail-Netzwerk verfügt.
Ruth Oberrauch:
Ja, das haben wir mittlerweile. Wir sind klassisch als Wholesaler groß geworden und sind das auch heute noch. Wir investieren sehr viel in die Partnerschaft mit unseren Händlern. Wir bauen aber parallel dazu auch unsere eigenen Brandshops auf, um das Markenerlebnis zu ermöglichen. Viele unserer 68 Läden in Europa werden von Franchise-Partnern betrieben, damit haben wir die besten Erfahrungen gemacht. Daneben gibt es die Multibrand Mountain Stores, in denen wir unsere eigenen Brands und andere anbieten. Unser Ziel ist es langfristig, 50% unseres Vertriebs selbst zu steuern.

Sie sind nicht der einzige Anbieter mit solchen Ambitionen. Damit ist eine Konsolidierung der Outdoor-Handelslandschaft unausweichlich, oder?
Heiner Oberrauch:
Ich glaube eher, die Spezialisierung wird weiter voranschreiten. Ich denke nicht, dass große Flächen in Zukunft so sexy sind. Heute, wo das Produkt ohnehin 24 Stunden verfügbar ist, hat eine große Fläche gar nicht mehr so den Wert. Ich glaube, es geht mehr in die Tiefe. Wir müssen vom Mehr hin zum Besser.

Die Oberalp-Gruppe - Vom Importeur von Sportartikeln zum "House of Brands"

•  Im Alter von gerade einmal 19 Jahren eröffnete Heiner Oberrauch im Jahr 1977 gemeinsam mit seinem Bruder Georg das Sportgeschäft Sportler in Bozen. Ihre Familie ist mit der Marke Oberrauch Zitt seit Jahrzehnten eine Größe im Bereich Herstellung und Handel von Loden.

  1981 gründete Heiner Oberrauch die heutige Oberalp-Unternehmensgruppe. Mit einem Mitarbeiter an seiner Seite stieg der 24-Jährige in das Importgeschäft und die Distribution von Sportartikeln in Italien ein. Mithilfe von Siegfried Messner, dem Bruder Reinhold Messners, übernahm Oberrauch zwei Jahre später die Vertretung des Münchner Unternehmens Salewa in Italien. Die seit 1935 bestehende bayerische Traditionsmarke, die ursprünglich aus der Sattlerbranche kommt, stellt Hartwaren für den Bergsport her. Heiner Oberrauch entwickelte unter dem Namen Salewa eine erfolgreiche Textil-Kollektion für den Bergsport, die schon nach fünf Jahren mit der Hartware im Umsatz gleichzog. 1990 erwarb die Familie Oberrauch die Anteile von Salewa Sport und Heiner Oberrauch übernahm die Leitung der gesamten Salewa-Gruppe.

•  Im Laufe der Jahre wurden weitere Marken übernommen. Dynafit hat sich seit 2003 von einem Spezialisten für Skitouren immer mehr zu einem Ganzjahres-Anbieter für ambitionierte Bergsportler entwickelt. 2011 kam Pomoca dazu, Schweizer Hersteller von Ski-Haftfellen, ein Jahr darauf der britische Felskletterspezialist Wild Country. 2019 übernahm Oberalp den US-Kletterschuh-Hersteller Evolv. Oberalp versteht sich heute als "House of Brands".

•  Mit ihrem jüngsten Marken-Zugang geht die Südtiroler Gruppe neue Wege: Mit LaMunt spricht der Bergsport-Spezialist erstmals gezielt und ausschließlich Frauen an. Außerdem ist es die erste Brand, die komplett in-house entwickelt wurde – und zwar von Ruth Oberrauch, Tochter des Gründers Heiner Oberrauch und Mitglied der Oberalp-Unternehmensführung. Die ersten Produkte für Frühjahr 2022 sind seit Mitte November im Online-Shop von LaMunt erhältlich, stationär sollen die Produkte ab Februar zu kaufen sein.

•  Die Gruppe ist neben der Entwicklung und Produktion der eigenen Marken auch im Großhandel und Vertrieb von Sport-Brands tätig sowie als Retailer.

In den vergangenen Wochen feierten zwei Retail-Formate der Gruppe Deutschland-Premiere. In Augsburg hat der erste deutsche Mountain Shop eröffnet. Diese Läden, in denen die Gruppe mehrere Marken unter einem Dach verkauft, gibt es bislang nur in Italien.

Am 12. November eröffnete der erste Dynafit-Store hierzulande. Bis dato war Dynafit nur mit einem Store in Arco, Italien, vertreten. Am 19. November eröffnete der erste österreichische Store in St. Johann.

•  Für 2021 hatte die Oberalp Group einen Umsatz von 290 Mio. Euro und damit 25% mehr als im Vorjahr geplant.

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