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Store des Tages Herbst 2019

AppelrathCüpper in Bremen: 2000m² im Ansgari Haus

AppelrathCüpper
Von marktstarken, modernen Labels bis zu Premium: AppelrathCüpper bietet auf 2000m² im Bremer Ansgari Haus ein breites DOB-Sortiment.
Von marktstarken, modernen Labels bis zu Premium: AppelrathCüpper bietet auf 2000m² im Bremer Ansgari Haus ein breites DOB-Sortiment.

Zeitweise schien es ungewiss, ob AppelrathCüpper sich tatsächlich in Bremen niederlässt. Zwar wurde der Mietvertrag bereits Ende 2017 unterzeichnet, doch bauliche Verzögerungen in dem komplett entkernten Gebäudekomplex im Herzen von Bremen und die schwierige Geschäftsentwicklung des DOB-Filialisten im Jahr 2018 verzögerten den Fortgang des Projekts. Schließlich, nachdem Lothar Schäfer Anfang April 2019 als neuer CEO an Bord kam, wurde rasch entschieden und noch schneller umgesetzt.

So konnte in der ersten Septemberwoche plangemäß Eröffnung gefeiert werden. Und die Bremerinnen kamen in Scharen, um sich das Sortiment auf knapp 2000m² Verkaufsfläche anzuschauen und zu shoppen.

Store des Tages: AppelrathCüpper in Bremen

Während sie im Erdgeschoss auf marktstarke, moderne Labels treffen von Monari und Lieblingsstück über Cartoon, Comma Casual Identity bis Marc O'Polo, Gant und Opus, erwartet sie im ersten Stock ein Premium-Sortiment mit Marc Cain und Luisa Cerano im Zentrum. Drumherum gruppieren sich casual Contempory Labels wie Mos Mosh, Rich&Royal sowie Spezialisten von Cambio bis van Laack. Im Tiefgeschoss ist auf rund 400m² eine Wäscheabteilung beheimatet. Sie soll preislich wie stilistisch Kompetenz signalisieren. So reicht die Palette von Lascana bis Hanro, von Dessous über Shapewear bis Nachtwäsche. Im nächsten Jahr soll Beachwear hinzukommen.

In Look und Feel ähnelt das Haus, das über beeindruckend lange Fensterfronten verfügt, an die Filiale in Dresden: Anthrazitfarbene Wände und Decken zu Holzboden sorgen für einen ruhigen Hintergrund, vor dem sich schwarze Lochwände mit Warenträgern genauso stimmig darstellen wie die Shop-Konzepte vieler Lieferanten. Ob Monari oder Opus – alles fügt sich unaufgeregt ins Ensemble insgesamt. Wichtig war es den Machern dabei unter anderem, Schwellenängste zu vermeiden. Die Einrichtung, gemeinsam mit Blocher Partners entwickelt, sei diesmal auch bewusst kostengünstiger als in Dresden konzipiert worden.  Schließlich ist Konsolidierung die Maxime des Unternehmens in diesem Jahr.

AppelrathCüpper: Die Führung

„Ich habe schon einen Blick in die Kassen geworfen”, sagt CFO Heinrich Ollendiek am frühen Nachmittag des Openings, „und freue mich, den Mitarbeitern später sagen zu können, dass wir über Plan liegen. Ein gutes Signal.” Auch Lothar Schäfer versteht diese Neueröffnung als wichtigen Tag für AppelrathCüpper insgesamt: „Die Leidenschaft der Mitarbeiter für das Unternehmen beeindruckt mich. Es ist ein toller Spirit.”



Nach einem harten Jahr stehen die Zeichen jetzt auf Zuversicht. Die Sortimentsanpassungen, die seit Ende vergangenen Jahres eingeleitet wurden mit Blick auf bestehende Kundinnen und deren Ansprüche, griffen in vielerlei Hinsicht: „Seit Februar liegen wir jeden Monat deutlich über dem Markt – mit steigender Tendenz”, so Armin Fichtel, AppelrathCüpper-Beiratsvorsitzender. Er betont noch einmal, wie sehr die Lieferanten dem Unternehmen in schwierigen Zeiten zur Seite gestanden hätten. Bestes Beispiel dafür sei auch der Tatbestand, dass die Sortimentsbestückung im neuen Bremer Haus ohne Vororder so kurzfristig bewerkstelligt werden konnte.

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