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Frühjahr 2018

Store des Tages: Jesske und Höppner in Greifswald


Anja Probe
10 Mio. Euro werden in das Domcenter in Greifswald investiert.
10 Mio. Euro werden in das Domcenter in Greifswald investiert.

Modehaus Jesske und Schuhhaus Höppner wagen den Neuanfang im Domcenter Greifswald. Jahrelang dümpelte das zuletzt größtenteils leerstehende Objekt vor sich hin, mit der Übernahme durch einen neuen Eigentümer aus der Insolvenz im vorigen Jahr herrschte endlich wieder Planungssicherheit und Investitionsfreude.

Store des Tages: Jesske und Höppner in Greifswald




Vergangenes Wochenende feierte der langjährige Mieter Modehaus Jesske zusammen mit dem zurückgekehrten Mieter Schuhhaus Höppner die Neueröffnung des ersten großen Bauabschnitts. Jesske hat inzwischen die Verkaufsfläche auf rund 4000m² nahezu verdoppelt. Die Fläche kommt unter anderem den Herren zugute, deren Abteilung im ersten Obergeschoss um 500m² erweitert und um jüngere Labels wie Bench, Jack&Jones und Tommy Jeans ergänzt wurde. Ganz neu eingezogen ist eine Kindermodeabteilung auf 150m² u.a. mit Mango Kids und  S.Oliver. Ebenfalls neu wird eine 120m² große Fläche für Wohn-Accessoires sein.

Außerdem haben Birgit und Hermann Jesske ihren nahegelegenen Premium-Store geschlossen und Labels wie  Marc Cain und Cambio im Erdgeschoss integriert. Investiert haben die Händler, die auch ein Modehaus in Stralsund führen, 2,5 Mio. Euro, etwa 1 Mio. Euro davon fließen in ein Restaurant auf 700m² mit 160 Plätzen, das in vier bis sechs Wochen eröffnen soll.Das Schuhhaus Höppner kehrt nach fünf Jahren wieder nach Greifswald zurück und belegt im Domcenter 700m². Der Filialist betreibt damit sieben Schuhgeschäfte unter Höppner und Frieda H. in Rostock, Warnemünde, Stralsund und Greifswald. Inhaber des 1860 gegründeten Unternehmens ist in sechster Generation Andreas Höppner, der die Geschäfte gemeinsam mit seinen Eltern Roswitha und Michael Höppner führt. Im Sortiment sind Marken wie Ecco, Gabor, Bugatti, Lacoste, Paul Green, Panama Jack, Grasshopper, Converse, Adidas und Floris van Bommel.

Insgesamt werden in den Umbau des Centers 10 Mio. Euro investiert. Architekten waren Nette+Hartmann, der Ladenbau stammt von der Firma Kunze. Die Fassade wurde erneuert, das Untergeschoss komplett umgestaltet: Der Kunde läuft über einen Mittelgang durch den offen gestalteten Raum. Rechts befinden sich Markenflächen u.a. von Mango, Key Largo, Pieces, Cartoon oder Opus, links die Schuhe. Der Catwalk endet in einem großen Rondell, wo in Kürze die Wohn-Accessoires präsentiert werden unter einer Glaskuppel, die mit einer Textildecke bespannt wurde in der Optik der Galeries Lafayette in Paris. Dahinter führt der Weg dann zu einem Supermarkt, einem Kino, in das künftige Restaurant sowie ins erste Obergeschoss, wo noch Tedi einziehen wird. Etwa 1300m² Handelsfläche sind im Domcenter, das insgesamt rund 20.000m² groß ist, noch frei.

Am Eröffnungswochende waren rund 20.000 Besucher vor Ort. Gefeiert wurde mit Modenschauen, Livemusik und Tanzdarbietungen.



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