Store des Tages Frühjahr 2022

Zuwachs fürs Textilium in Gedern

Textilium
Seite Ende März ist das Textilium mit einem DOB-Store in Gedern vertreten.
Seite Ende März ist das Textilium mit einem DOB-Store in Gedern vertreten.

Sechs Jahre nach der Eröffnung ihres Stores Textilium in Nidda haben Maximilian und Tobias Häßner einen neuen Fashion-Store eröffnet. Nur für Frauen und an einem anderen Standort. In Gedern konzentrieren sie sich auf DOB und wollen mit dem neuen Laden auch zeigen, dass der stationäre Modehandel Zukunft hat. Der Store des Tages.

"Corona hat uns viel Kraft und Nerven gekostet", erzählt Maximilian Häßner vom Textilium im hessischen Nidda wenige Tage vor der Eröffnung des neuen Stores. Seit 2016 führt er gemeinsam mit seinem Mann Tobias den DOB- und HAKA-Store in der Schillerstraße. Auf mehreren hundert Quadratmetern verkaufen sie dort Mode von Anbietern wie Marc O'Polo Denim, Kleinigkeit, Only, Opus, Levi's, Yaya, Someday, Garcia, Jack & Jones und Scotch & Soda.

Store des Tages Frühjahr 2022: Textiliums Frauensache in Gedern


Gerade in der Corona-Zeit hätten sie so viel Energie und Wertschätzung von ihren Kundinnen und Kunden zurückbekommen und gesehen, dass stationärer Handel auch unter schwierigen Bedingungen gut funktionieren kann. "Mein Mann und ich haben dann für uns festgestellt, wir wollen mehr". Dabei gehe es nicht primär um mehr Ertrag, sondern darum zu wachsen und auch zu zeigen, es gibt noch Raum für kleine, inhabergeführte Geschäfte.

Maximilian Häßner im neuen Textiliums Frauensache in Gedern.
Textilium
Maximilian Häßner im neuen Textiliums Frauensache in Gedern.

Die Entscheidung für den neuen Store in Gedern fiel dann schnell. Zwischen der Unterzeichnung des Mietvertrags im Januar und der Eröffnung des neuen Stores lagen gerade mal knapp drei Monate. "Gedern ist knapp 14 Kilometer von Nidda entfernt, das ist perfekt. Nicht so nah, dass wir uns selbst Kundschaft streitig machen und trotzdem nah genug, dass wir Gedern von Nidda aus mit steuern und versorgen können", sagt Häßner. Mit 200m² ist der Store deutlich kleiner als das Textilium, schnell fiel auch deswegen die Entscheidung, sich nur auf DOB zu konzentrieren und auch anders als in Nidda sehr viel systemischer zu arbeiten. So wird die Fläche vor allem von Systemlieferanten wie der CBR-Gruppe mit Street One und Cecil sowie Opus bespielt. Ergänzende Anbieter sind unter anderem Only und Shirts von Be Famous.
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Diese Woche jährt sich der Beginn des ersten Corona-Lockdown zum zweiten Mal. TW-Redakteurin Aziza Freutel hat das zum Anlass genommen, um mit Maximilian Häßner, Inhaber des Multibrand-Stores Textilium in Nidda, die zwei außergewöhnlichen vergangenen Jahre Revue passieren zu lassen. Zusammen werfen sie auch einen Blick auf aktuelle Ereignisse. Stichwort Ukraine-Krieg.

Den Familienzuwachs gab es fürs Textilium auch auf digitaler Ebene. Schon einige Wochen vor der Eröffnung starteten Häßners, die den Content größtenteils selbst produzieren, einen eigenen Instagram-Account für Textiliums Frauensache. So wollen sie auch an ihrem neuen Standort die Vorteile der Kundenansprache auf digitaler Ebene nutzen.

Tobias Häßner nach der Eröffnung in Gedern.
Textilium
Tobias Häßner nach der Eröffnung in Gedern.


Alle weiteren Stores des Tages finden Sie unter TextilWirtschaft.de/StoredesTages

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