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Store des Tages Herbst 2019

Guccis Naschmarkt in Wien

Gucci
Frisch gewienert: Gucci hat am Kohlmarkt umgebaut.
Frisch gewienert: Gucci hat am Kohlmarkt umgebaut.

Die Luxusbrand Gucci frischt ihr gesamtes Retail-Netzwerk auf. In Wien ist der Umbau abgeschlossen. Herausgekommen ist ein eleganter Eklektizismus. Industrie trifft Romantik.

Der Retail-Umbau bei Gucci kommt voran. Nach der Wiedereröffnung in Berlin ist jetzt auch der Laden in Wien fertig. Die Luxusbrand hat am Kohlmarkt im Zentrum der österreichischen Hauptstadt ein Kuriositätenkabinett hingezaubert, in dem spielerisch mit dem Raum und den Materialien jongliert wird.


Der Laden hat eine Fläche von 585m2 und erstreckt sich über zwei Stockwerke. Präsentiert wird das gesamte Sortiment, das heißt die Damen- und Herrenkollektion, Handtaschen, Koffer, kleine Lederwaren, Schuhe, Schmuck und Uhren, Brillen, Düfte sowie Home-Artikel.

Neueröffnung: Gucci in Wien

Gucci spricht von einem „zeitgenössischen Eklektizismus” und „herabgedimmten Drama”. „Der Laden ist verlockend. Er überrascht und fühlt sich persönlich an”, schreibt Gucci. Ein wichtiges Stilelement sind Kontraste zwischen weich und hart, zwischen Kommerz und Romantik.

Die Tische sind mit Samt überzogen, die Wände mit grünem Matelassé. Monochrome Elemente treffen auf polychrome. In die Marmorböden, die sich mit Holzböden abwechseln, sind Platten in verschiedenen Farben eingelassen, die für einen 3D-Effekt sorgen. Ausgelegt sind Perserteppiche.

Die Luxusbrand rollt das neue Store-Concept ihres Kreativdirektors Alessandro Michele aus. Knapp die Hälfe der 520 Läden weltweit sind umgestellt. Bis Ende des Jahres sollen es 60% sein, hat das Unternehmen anlässlich der Präsentation der Halbjahresergebnisse angekündigt. Wie andere Luxusbrands hält sich auch Gucci mit der Retail-Expansion zurück. Es werden so gut wie keine neuen Stores eröffnet, sondern die bestehenden umgebaut.


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