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Store des Tages Herbst 2019

Lodenfrey in München: New Kids On The Block

Lodenfrey

Flexible Flächen und mehr Raum für arrondierende Sortimente: Das Münchner Premiumhaus Lodenfrey hat seine Kindermodeabteilung einem Facelift unterzogen. Drei Monate wurde umgebaut, bei laufendem Betrieb oder nachts nach Ladenschluss. Verantwortlich für den Umbau war das Architekturbüro Interior Design, München, mit den Innenarchitekten Andrea März und Martin Hupf.

Die neugestaltete Fläche erinnert mit den weißen Fronten und dem Dielenboden an ein Strandhaus in den Hamptons. Blauer Samt für Teppichläufer und auch Sessel setzt Akzente und unterstreicht die wertige Anmutung der Fläche.

Die ist in fünf Stilwelten unterteilt. Da ist zum einen natürlich das Segment Baby sowie das große Wachstumsfeld Kidswear für Kinder im Alter von 4 bis 16 Jahren. Hier liegt neben klassischen Premium-Kindermodelabels wie Il Gufo oder Tartine et Chocolat der Schwerpunkt klar auf Premium- und Designerlabels, die auch ihre Entsprechung in der Erwachsenenwelt haben wie etwa Moncler, Polo Ralph Lauren, Kenzo oder Gucci. „Wir setzen stark auf Markenimage”, sagt HAKA- und KOB-Bereichsleiter Sebastian Haufellner.

Die Wäschefläche wurde zugunsten der Schuhfläche verkleinert. Die für Lodenfrey obligatorische Trachtenfläche mit Dirndln, Lederhosen etc. von Meindl und Co. darf auch nicht fehlen und kann sich vor der Wiesn schon einmal verdoppeln.

Store des Tages Herbst 2019: Lodenfrey München: New Kids on the Block

Diese Möglichkeit der flexiblen Flächengestaltung war eines der Hauptanliegen von HAKA- und KOB-Bereichsleiter Sebastian Haufellner. Er glaubt an das Potenzial von Lifestylethemen, die er auf temporären Pop-up-Flächen inszeniert: vom Tipi für das Kinderzimmer bis zum E-Scooter. Die Fläche wird dabei zum Showroom, der eng mit dem Onlineshop verknüpft ist. Gerade sperrigere Artikel können so direkt nach Hause geliefert werden.
„Wir sind ein Familienhaus“
Sebastian Haufellner
Bei allen Neuerungen darf eines jedoch nicht fehlen: die traditionelle Holzrutsche, auf der schon Generationen von Münchnern im Kindesalter die Treppe heruntergerutscht sind. Ebenso wenig wie das nostalgische kleine Kinderkarussell. „Wir sind ein Familienhaus”, begründet Haufellner die Entscheidung, in Kidswear zu investieren. „Kinder sind eine Zielgruppe, die mitwächst. Und die Erfahrung zeigt, dass sie auch als Jugendliche dem Haus treu bleiben.”

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