Store des Tages Herbst 2020

Kastner&Öhler: Neues alpines Zuhause in Innsbruck

Kastner & Öhler

Nach sieben Monaten Bauzeit hat Kastner&Öhler in Innsbruck ein ganz neues Haus eröffnet. Im Shopping-Center Kaufhaus Tyrol bezieht der österreichische Modehaus-Filialist eine Fläche von 6500m². Nach eigener Aussage des Unternehmens ist es damit das größte Modehaus in Westösterreich. Der Anspruch an die Gestaltung war so auch, das schönste zu sein.

„Dieses Haus ist ein ganz besonderes für uns“, sagt Alexander Petrskovsky, Vorstand von Kastner&Öhler bei der Eröffnung des Hauses am 16. September. Und zwar nicht nur, weil ziemlich genau sechs Monate zuvor alle Läden wegen der Corona-Pandemie schließen mussten und der stationäre Modehandel unter einem so hohen Druck steht wie noch nie zuvor. „Wir haben lange nach einem Standort hier in Innsbruck gesucht“, erinnert er sich. Noch im Dezember 2018 seien sein Vorstandskollege Martin Wäg und er enttäuscht aus Innsbruck abgefahren, weil sie keinen passenden Standort für ihr Haus gefunden hatten. „Wir wussten wir wollen in die Nähe des Kaufhaus Tyrol, dem Herzen der Innsbrucker Innenstadt“, ergänzt Wäg. Ein knappes Jahr später kommt die Nachricht, dass Peek&Cloppenburg Düsseldorf seine Filiale im Kaufhaus Tyrol aufgibt. Kastner&Öhler steht da schon als Nachmieter fest.


„Unser Wunsch war es, einen Treffpunkt für Modeinteressierte und Stilbewusste mitten im Herzen der Tiroler Landeshauptstadt zu errichten", sagte Martin Wäg (li.), einer der Vorstände von Kastner&Öhler bei der Eröffnung des Hauses in Innsbruck. Gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Alexander Petrskovsky hatte er lange nach einem passenden Standort in der Hauptstadt Tirols gesucht.
Un Attimo
„Unser Wunsch war es, einen Treffpunkt für Modeinteressierte und Stilbewusste mitten im Herzen der Tiroler Landeshauptstadt zu errichten", sagte Martin Wäg (li.), einer der Vorstände von Kastner&Öhler bei der Eröffnung des Hauses in Innsbruck. Gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Alexander Petrskovsky hatte er lange nach einem passenden Standort in der Hauptstadt Tirols gesucht.
Der Anspruch an die 34. Filiale des Modeunternehmens ist hoch. „Wir wollen ein Wohlfühlort sein“, sagt Wäg. Innerhalb von sieben Monaten wurde der Laden um eine zweite Etage auf 6500m² erweitert und komplett umgebaut. Decken und Boden wurde erneuert. Und ein völlig neues Lichtkonzept, das viel mit Hell- und Dunkel-Zonen spielt, umgesetzt. Gemeinsam mit den Architekten von Dioma wurde so ein individuelles Ambiente geschaffen.

Stores des Tages Herbst 2020: Kastner&Öhler in Innsbruck

„Urban, alpin, einzigartig“, beschreibt Architekt Mario Dionisio, CEO und Geschäftsführer von Dioma sein Konzept für die Ladengestaltung. Die Verbindung von Natürlichkeit und Modernität stehe im Vordergrund. Das wird vor allem durch den kontrastreichen Materialmix erreicht. Beton, rostiges Metall, Terrazzo immer im Kontrast zu Holz sorgen für eine spannungsvolle, aber auch heimelige Atmosphäre.

„Wir haben viel Holz verwendet, auch als Tribut an den Standort Tirol“, sagt Petrskovsky. Denn mit dem neuen Haus zieht Kastner&Öhler erstmals in das Herz der Tiroler Landeshauptstadt, bisher war das Unternehmen nur mit einer Gigasport-Filiale am Stadtrand von Innsbruck vertreten. Die neue Filiale soll sich jetzt als Treffpunkt für Modeinteressierte und Stilbewusste etablieren, sagt Wäg. Zentraler Anlaufpunkt soll dafür die Champagner-Bar in der ersten Etage werden. Weiteres Highlight ist die 300m² große Beauty-Abteilung.


Nach Corona und dem Lockdown sowie der gerade wieder verstärkten Maskenpflicht in Österreich sei die Investition von rund 7 Mio. Euro und die Eröffnung, für die 90 neue Mitarbeiter eingestellt wurden, an sich ein starkes Statement für den stationären Handel, sagt Wäg. Er glaube aber auch an Online. „Wir unterscheiden nicht zwischen unseren Online-Shops, die sich jetzt auch sehr gut entwickelt haben, und den Läden. Wir glauben an ein Uns.“ Dementsprechend wurden im neuen Store auch Click&Collect-Schalter eingerichtet.

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