Store des Tages Herbst 2020

Pop-up-Designkaufhaus gibt lokalen Designern eine 1a-Fläche

Ruth Plössel/Stadt Augsburg
Pop-up Designkaufhaus die Zwischenzeit
Pop-up Designkaufhaus die Zwischenzeit

Am Anfang war es ein Experiment. Nun öffnet das Designkaufhaus Zwischenzeit in Augsburg bereits zum dritten Mal seine Türen. Auch in diesem Jahr bietet der Pop-up-Store lokalen Designern und Produkten eine Fläche bis Weihnachten mitten in der City.

Regional, nachhaltig und fair. Darauf setzt der Pop-up-Store Zwischenzeit in Augsburg, der ein Sortiment aus Schmuck, Lederwaren, Mode, Papeteriegeschenken, Kaffee, Tee, Düften und Food bietet. Gemeinsam ist allen Produkten, dass sie in Augsburg und Region entworfen oder produziert worden sind.


Store des Tages Herbst 2020: Pop-up Designkaufhaus die Zwischenzeit



Insgesamt 15 junge Unternehmer und Start-ups aus Augsburg und der Region zeigen ihre Produkte auf der rund 100m² großen Fläche mitten in der City. Acht von ihnen sind zum ersten Mal dabei, alle anderen waren bereits im vergangenen Jahr dabei. Christiane Possmayer von Pepperprint Creations: „Viele von uns haben bislang ihre Produkte nur online vertrieben und keine Erfahrung im stationären Handel. Jeden von uns bringt das Designkaufhaus weiter – den Neueinsteigern können wir alte Hasen bei alltäglichen Fragen oft weiterhelfen, aber auch wir können immer noch Neues lernen und uns gegenseitig inspirieren. Und gemeinsam zeigen wir, wie facettenreich Augsburg ist und welche tollen, nachhaltigen Produkte es bei uns in der Stadt gibt.“

Das Konzept ist aus einer Initiative der Augsburger Wirtschaftsförderung und Augsburg Marketing entstanden, die bereits seit einiger Zeit an einem aktiven Flächenmanagement und vielfältigen Zwischennutzungskonzepten für die Augsburger Innenstadt arbeiten. Denn auch die Augsburger City steht zusammen mit dem Einzelhandel vor neuen Herausforderungen. Ekkehard Schmölz, Leiter von Augsburg Marketing, sagt: „Innenstädte dienen in den meisten Fällen nicht mehr nur der reinen Versorgung, sondern sollen identitätsstiftend sein. Gefragt sind eigene Geschichten und individuelle Werte – Dinge, die in den letzten Jahrzehnten in den meisten Innenstädten an den Rand oder in Nischen gedrängt wurden. Das ‚Zwischenzeit‘ macht genau dies erlebbar – egal, ob man einfach nur zum Stöbern vorbeischaut oder gleich für die ganze Familie Weihnachtsgeschenke einkauft.“

Der Laden ist offen gestaltet, alle Warengruppen ergeben ein Gesamtbild.  Die großen Fenster sind mit ausfüllenden Vitrinen gestaltet, die Teile des Sortiments zeigen und auch den Blick ins Innere des Stores freigeben. Auf der Fläche: Das Spiel mit hell und dunkel. Die Wände sind überwiegend dunkel gestaltet, Kisten aus hellem Holz werden als Warenträger umfunktioniert und mit Regalen aus dunklem Metall und Holz gemixt.

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