Store des Tages Herbst 2021

Loebs Neugestaltung mit Flussblick

Loeb

Nachdem 2020 mit der Dämmung des Daches, einer neuen Haustechnik und der Erneuerung der Fassade bei Loeb in Thun vor allem in das Gebäude an sich investiert wurde, startete Anfang 2021 die Neugestaltung der Verkaufsflächen. Dabei wurde in besonderer Weise der Lage der Filiale des Warenhauskonzerns Rechnung getragen.

Bälliz 39, 3600 Thun. So lautet die Adresse des Thuner Hauses des Warenhauskonzerns Loeb. Bälliz heißt der Stadtteil am südwestlichen Rand der Altstadt von Thun im Kanton Bern. Das Besondere dabei: Bälliz ist eine langgestreckte Insel zwischen Innerer und Äußerer Aare. Bereits 1912 eröffnete Loeb in Thun ein Haus. Heute verfügt das Unternehmen über 2700 m² Verkaufsfläche an dem Standort. Neben Damen- und Herrenmode führt Loeb hier Accessoires, Parfüm, ein Haushalts- und Heimtextilsortiment. Die Untermieter Ochsner Sport, Alja Stoff & Mercerie und Helen Kirchhofer mit Uhren & Schmuck runden das Angebot noch ab. Auch sie blieben bei der im September 2021 abgeschlossenen Umwandlung des Hauses nicht außen vor.


Store des Tages Herbst 2021: Loeb in Thun



In rund anderthalb Jahren Bauzeit wurde das Kaufhaus buchstäblich komplett auf den Kopf gestellt. Dabei ging Loeb von außen nach innen vor. Startpunkt war im Frühjahr 2020 die Erneuerung der Gebäudetechnik, dabei wurde die Lüftungsanlage den neuen Standards der Energieeffizienz angepasst. Es folgte die Erneuerung und Dämmung des Daches. Am Augenfälligsten war in der ersten Baurunde die Öffnung und Auffrischung der Fassade: Die Eingangsfront wurde so erneuert, dass der Blick ins Innere des Hauses jetzt frei ist.




Anfang 2021 startete dann die zweite Bauphase, auch hier war es dem Unternehmen besonders wichtig, möglichst mit regionalen Anbietern zusammenzuarbeiten. Innerhalb von neun Monaten wurde auf allen Etagen neuer Parkettboden verlegt, die Beleuchtung wurde auf LED umgestellt, Warenträger wurden modernisiert und erneuert. Sortimente und Flächenstrukturen neugestaltet. Das Farbspiel aus dem honigfarbenen Parkettboden, den dunkelgrauen Warenträgern und der dunkelgrau gestrichenen Decke, die immer wieder von weißen Deckeninseln durchbrochen wird, geben den Sortimenten eine hochwertige Bühne. Auch die Mieter passten ihre Flächen der neuen Gestaltung an. So entstand ein stimmiges neues Kaufhausbild, bei dem der Fokus vor allem auf  Transparenz liegt. Besonders offensichtlich wird das in der Aare-Lounge im 1. Obergeschoss: Hier geben große, bodentiefe Fenster den Blick nach außen frei. Auf die vorbeifließende Aare und das Thuner Schloss.

 

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