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Store des Tages Herbst 2019

Jades in Düsseldorf öffnet sich


Jades/Uschi Fellner

Heller, moderner, freundlicher, offener. Schlicht abgeräumter und cooler – so präsentiert sich Jades in Düsseldorf nach einem vierwöchigen Umbau.

„Wir haben Jades im Jahr 2000 eröffnet und auch das More Jades ist über 15 Jahre alt. Da war es an der Zeit, dass wir etwas modernisieren“, sagt Evelyn Hammerström, die Jades genauso wie die Vertriebsagentur Unifa gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner Reinhard Haase betreibt. Dabei ging es letztlich nicht um einen Totalumbau, sondern eher um ein Facelift. Ein Facelift, allerdings, das den Charakter der beiden Stores doch deutlich verändert hat.

Store des Tages: Jades in Düsseldorf

So wurden alle Schaufenster geöffnet, Boden, Wände, Einrichtung und Licht neu gestaltet sowie mehr Beton sichtbar gemacht. Beide Läden erhalten so mehr Loft-Charakter, wirken nicht zuletzt über den helleren Anstrich viel großzügiger, smarter und etwas cleaner, ohne die immer ein wenig geschmückte Jades-Heritage vollkommen aus den Augen zu verlieren. „Wir sind etwas schicker und im positiven Sinne erwachsener geworden. Es ist jetzt ein ganz neues Einkaufsgefühl. Die Läden haben durch die Öffnung einfach viel mehr Weite“, beschreibt es Evelyn Hammerström.

Unübersehbar sind sowohl im Damen- wie im Herrengeschäft nach wie vor die eindrucksvollen Baccarat-Leuchter. Wichtige Bestandteile des neuen Auftritts sind auch eine Blumenwand mit aufwändiger Pflanzen-Installation in der Mitte des Ladens sowie eine Haribo-Bar mit poppig bunten Gummibärchen, an denen sich die Kunden bedienen können. Denn letztlich gehe es um eine Erhöhung der Verweildauer, so Hammerström.
„Ich möchte mich wieder stärker abheben.“
Evelyn Hammerström
Das neue Konzept haben die Macher in Kooperation mit Domagoj Mršić von Sayonara Visual Concepts, der schon viele Jahre in Sachen Visual Merchadising für Jades tätig ist, Lomanns Interior Designs und Fausel, Biskamp, beide aus Düsseldorf, entwickelt. Von den beiden letzteren sind in den Stores auch wechselnde Möbelstücke und Interior-Artikel zu sehen wie derzeit von Jonathan Adler, die ebenfalls verkauft werden, so dass sich die Optik im Laden kontinuierlich verändert. Zu den Investitionen wollen die Düsseldorfer keine Angaben machen.

Store des Tages: Jades Men

Mit der Neugestaltung geht aber auch eine Neugliederung des Konzeptes einher. So werden DOB und HAKA künftig konsequent getrennt. Was ehemals „More Jades“ war und auf 600m² Menswear und Womenswear parallel präsentierte, wird jetzt „Jades“ und konzentriert sich ausschließlich auf die Damen. Der ursprüngliche, mit 300m² kleinere Jades-Store wird jetzt vom DOB- zum reinen HAKA-Shop mit dem Titel „Jades Men“. Damit sind beide Sortimente konsequent und klar getrennt und erhalten jeweils mehr Fläche. Auch in der Warenpräsentation könne man damit künftig großzügiger sein, erklärt Hammerström.

Darüber hinaus findet in Zusammenhang mit dem Umbau eine Neujustierung im Sortiment statt. Es geht ein wenig back to the roots: Der Fokus verschiebt sich weg von Designer-First-Lines stärker hin zu immer wieder wechselnden kleinen, neuen, überraschenden Labels mit stärkerer Blickrichtung nach USA. „Wir gehen wieder häufiger nach L.A. und suchen nach neuen Dingen. Ich möchte mich wieder stärker abheben“, sagt Evelyn Hammerström.

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