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Frühjahr 2018

Store des Tages: U-Eins in Nürnberg


Ein Roulette-Tisch im Raum, eine Sofa-Ecke im Sixties-Stil mit Röhren-Fernseher. Alte Waschmaschinen an den Wänden, die Waschtrommeln als Lampen. Rohre als Kleiderstangen, gebrauchte Paletten als Warenpräsenter. "U-Eins recycled" nennt sich das neue Urbanwear-Konzept nach dem Make Over des jungen Konzeptes von Wöhrl.

"Recycled" bezieht sich dabei nicht nur auf das Facelift, das der 1900m² große Store im Untergeschoss des Nürnberger Wöhrl-Hauses bekommen hat. Auch das neue Interieur ist Second Hand: Sperrholz, Papprollen, Wellbleche, Wassercontainer oder Industrieleuchten. Dadurch konnte der Gesamtaufwand für die Neugestaltung des Stores bei unter 100.000 Euro gehalten werden. Das Konzept stammt vom Kölner Store-Designer Jochen Königshausen. 

Das Sortiment mit bekannten Denim- und Streetwear-Labels wie Marc O'Polo Denim, Replay, Superdry, Drykorn, Diesel, Na-kd, Adidas, Nike, Puma, Guess, Morotai oder Armani Exchange soll zudem um zwei Markenshops von Calvin Klein und Tommy Denim ergänzt werden. Außerdem wurde eine Sneaker-Ecke integriert. 

Doch "U-Eins recycled" will mehr sein, als nur Einkaufstätte. Eine Kaffeebar, regelmäßige Auftritte von Live-DJs und Events wie Model-Castings oder Blogger-Treffen sollen den Store auch zum Treffpunkt machen. An einem speziellen Counter können Besucher sogar Karten für Konzerte kaufen. 

"U-Eins" war ursprünglich 2004 vom heutigen Wöhrl-Eigentümer Christian Greiner als damals größter Young Fashion Store Deutschland entwickelt worden und galt als richtungsweisend. Für die Branche war ein Besuch in dem als "Store of the Year" ausgezeichnetem Laden ein Pflichtbesuch. 

Heute muss sich das U-Eins neben dem Online-Handel und den einschlägigen vertikalen Konzepten gegen Konkurrenten wie Urban Outfitters, Crämer & Co oder Wormland in unmittelbarer Nachbarschaft behaupten.

Store des Tages: U-Eins recycled in Nürnberg





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