Jetzt kommt zusammen, was eigentlich nicht zusammengehört. Gucci mag Maxi, Comme des Garçon Mini. Gemeinsam haben die Modehäuser eine Einkaufstasche entworfen.

Auf den ersten Blick passen Gucci und Comme des Garçons nicht wirklich zueinander. Gucci-Kreativdirektor Alessandro Michele liebt das verträumt Expressiv-Dekorative, während die Japaner das Intellektuell-Minimalistische schätzen. Doch Gegensätze ziehen sich bekanntlich an.

Ganz in diesem Sinne machen Gucci und Comme des Garçons gemeinsame Sache. Gucci-Kreativdirektor Michele und Comme des Garçons-Gründer Rei Kawakubo haben zusammen einen Shopper entworfen, der die kontrastierenden Stil-Philosophien ironisch vereint. Verkauft wurde er zuerst bei Dover Street Market Ginza. Ab dem 6. Dezember ist er im Gucci Garden in Florenz erhältlich.

"Kurioses Nebeneinander": braunes Papier, Plastik und Gucci-Streifen
Gucci
"Kurioses Nebeneinander": braunes Papier, Plastik und Gucci-Streifen


Die Tasche ist aus braunem Papier gefertigt und mit einer Plastikmembran überzogen, was ihr einen industriellen Look verleiht. Rundherum zieht sich der rot-grüne Gucci-Streifen. Das italienische Modeunternehmen spricht in einer Mitteilung von einem „kuriosen Nebeneinander“: „Das Ergebnis ist ein idiosynkratrisches Made in Japan-Produkt, das die Codes beider Häuser kombiniert.“

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