Der Discounter Lidl steht im Mittelpunkt einer ZDF-Dokumentation, die an diesem Dienstag um 20.15 Uhr ausgestrahlt wird. Die Autoren blicken zurück auf die Anfangszeit in den 1930er Jahren und beschreiben die Entwicklung von der Südfrüchte Großhandlung in Heilbronn zum weltweit operierenden Konzern mit über 400.000 Mitarbeitern.

„Jeder zweite Deutsche kauft heute bei Lidl, doch der Herrscher über das Discounter-Imperium gilt als Phantom“, heißt es in einer Programmankündigung des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders. Der Mann hinter Lidl, Dieter Schwarz, der mit einem Vermögen von rund 39 Milliarden Euro der derzeit reichste Deutsche ist, sei öffentlich so gut wie unsichtbar. Nur zwei Fotografien von ihm seien bekannt. Gespräche mit Journalisten lehne er strikt ab. „Den Autoren Annebeth Jacobsen und Frank Diederichs ist es dennoch gelungen, mehr Licht ins Dunkel der Firmen- und Familiengeschichte zu bringen“,sagt Stefan Brauburger, der die ZDF-Redaktion Zeitgeschichte leitet.



Bei ihren Recherchen stießen die Fernsehjournalisten auf Chroniken, die laut ZDF "bislang unbekannte Kapitel in der Geschichte des geheimnisvollen Clans aufschlagen". So sei es möglich, mit vielen Gerüchten über Dieter Schwarz aufzuräumen und Fakten zu präsentieren. Darunter die Tatsache, dass Dieter Schwarz nicht der Gründer von Lidl ist, wie häufig kolportiert wird. Bereits sein Vater, sein Großvater und sein Urgroßvater waren Kaufleute und legten das Fundament für das Firmenimperium.

Lidl hat nach Schätzungen der TextilWirtschaft im Geschäftjahr 2016 rund 1,15 Mrd. Euro mit dem Verkauf von Textilien umgesetzt. Damit gehört der Discounter zu den acht größten Textileinzelhändlern Deutschlands.
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