Die spanische Inditex-Gruppe (u.a. Zara) hat ihre Position als größter Modekonzern Europas weiter ausgebaut. Das zeigt die Rangliste der 100 größten europäischen Modemarken-Anbieter, die jetzt von der TextilWirtschaft veröffentlicht wurde.
Auf Rang zwei des Rankings hat sich der in Herzogenaurach ansässige Sportartikel-Konzern Adidas vorgeschoben, der damit den schwedischen Filialisten H&M auf Platz drei verdrängt hat. Die Top Ten der Größtenliste konnten ihre Umsätze im vergangenen Jahr um 10% bzw. 12 Mrd. Euro auf zusammen rund 131 Mrd. Euro steigern.
Top Ten der Größtenliste
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Top Ten der Größtenliste
Die Rangliste zeigt, dass Luxus, Sport und Fast Fashion die Segmente mit dem größten Wachstumspotenzial sind. Mit Kering, LVMH, Hermès und Chanel sind gleich vier Luxuskonzerne in den Top Ten vertreten.
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Lesen Sie den ausführlichen Bericht über die Rangliste der 100 größten europäischen Modemarken-Anbieter und die Segmente mit dem größten Wachstumspotenzial im E-Paper der TextilWirtschaft.
Neben Inditex und H&M finden sich unter den zehn Höchstplatzierten zudem mit Primark, C&A sowie Next weitere vertikal agierende Fast Fashion-Konzepte.

Parallel zum Ranking der größten europäischen Modemarken hat die TW die Liste der umsatzstärksten Unternehmen im deutschen Modehandel erstellt. Angeführt wird diese Rangliste wie im Vorjahr von der Hamburger Otto Group, auf den Plätzen zwei und drei folgen H&M sowie C&A.

Zweistellige Zuwächse konnten im vergangenen Jahr vor allem Online-Händler verbuchen, allen voran Zalando, Amazon und Asos. Die 90 im TW-Ranking aufgelisteten Unternehmen haben zusammen einen Umsatz von 38,7 Mrd. Euro erzielt. Das war ein Zuwachs von rund 900 Mio. Euro bzw. von 2,4%.
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