Nordisch unterkühlt? Das Klischee ist passé. Die Designer zeigen auf der Copenhagen Fashion Week ein Bild, das weit über den bekannten cleanen Minimalismus hinausgeht.

Streetwear ist präsent. Aber nicht allein. Das schwedische Label J. Lindeberg dreht die komplette Kollektion auf aktiv und urban, spielt mit harten Farbkontrasten, Techno-Stoffen und jeder Menge Logo-Prints. Häufige Spielart funktionaler Looks ist neben Street- und Skatewear-Attitüde vor allem der Einsatz von Utility-Ideen. Ganni zeigt etwa sportive Safari-Looks mit Ranger-Hüten und wehenden Mänteln. Das 2012 als Schal-Label gegründete Unternehmen Holzweiler wiederum bringt Hoodie-Trenchcoats mit Oxford-Checks und vielen praktischen Pattentaschen. Bei Han Kjøbenhavn werden robuste Anglerwesen mit floralen Mustern bedruckt. Dazu Running-Tights und Karohemden.

Copenhagen Fashion Week

Fünf Top-Trends aus Kopenhagen

Designers Remix auf der Copenhagen Fashion Week


Noch wilder wird's mit dem 90er Jahre-Klassiker Leo, der in der dänischen Hauptstadt omnipräsent ist. Ganni bringt Kleider, die mit Worker-Jacken und Sport-Westen kombiniert werden. Hofmann Copenhagen wiederum setzt mal auf Big Coats im Tiger-Muster, die über Pajama-Pants und Wickelblusen getragen werden, mal auf Suits mit Kimono-Jackets – in der Spitze auch komplett im Tiger-Look.

Neben den Natur-Kombinationen, ob à la Ranger oder Animal, gibt es vor allem einen Farb-Aufsteiger: Gelb. J Lindeberg zeigt die Farbe klar und knallig, über Drucke und Accessoires aber auch allover als Outdoor-Jacke. By Malene Birger setzt ebenso wie Mykke Hofmann auf leuchtende Kleider in Vollfarbe.
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