Blümchen trifft Workwear. Dabei machen sich florale Drucke nicht nur auf roughen Arbeiterstyles mit zahlreichen Pattentaschen gut, sondern verleihen dem Outfit auch in Kombination zu Glencheck-Stoffen eine feminine Note. Denn Arbeiterstyles sind auf der Kopenhagen Fashion Week allgegenwärtig, vom bedruckten Boiler Suit wie bei Han Kjøbenhavn bis hin zum Maxikleid über der weiten Anzughose wie bei Ganni.

Aber noch eine weitere Form des Anzugs ist in der dänischen Hauptstadt omnipräsent. Der Pyjama-Look erobert die Straße. Die Bandbreite reicht vom Hemd mit Paspelierung über die weite fließende Hose bis hin zum Zweiteiler, versehen mit Mustern jeglicher Couleur. Darüber hinaus dominieren Morgenmäntel und Kimonos die Streetlooks. Die kommerziellste Variante bietet in diesen Tagen wohl das blau-weiß gestreifte Oversize-Kleid, das Henrik Vibskov in einer surreal dekonstruierten Variante präsentiert.

Der Home Office-Anzug kommt genauso wie sein Business-Kollege mitunter in kräftigen Farben daher. Denn Schwarz und Weiß ist auch bei den Dänen längst nicht mehr vorherrschend. Stattdessen bestimmen neben Pastellen leuchtende Farben wie Orange, Blau, Grün, Gelb und Rot das Bild. Gerne auch gemustert. Noch besser: alles wild gemixt.

Noch mehr über die Copenhagen Fashion Week lesen Sie in der kommenden Ausgabe der TextilWirtschaft ab Mittwoch, 16. August, 18 Uhr, in der aktuellen TW Magazin App für iOS und Android sowie am Donnerstag in der gedruckten Ausgabe.