Wollweiß, tweedig und reich: so die ersten Looks der letzten Kollektion von Karl Lagerfeld für das Pariser Couture-Haus Chanel.

Riesengroße Hahnentritt-Dessins als superweite Hosen. Schneekristalle als Knöpfe an winterweißen Wolljacken. Norweger-Muster, in Glassteinen auf Rollis gestickt. Dazu Bergsteiger-Boots, mit weißem Pelz verbrämt. Nicht nur die Looks sind Winter pur, auch die Show, an der der Kreative bis zum Schluss gearbeitet hat, ist es.

Das Publikum, Hunderte von Menschen, hat sich heute früh im Pariser Grand Palais versammelt in einem veritablen Ski-Ort, detailverliebt inszeniert, wie man es von Lagerfeld kennt: mit Holzhütten vor Bergpanorama, fein geschnitzten Balkonen und Treppengeländern, verschneiten Tannenbäumen, Straßenlaternen und Chanel-Skiern, die im Kunstschnee stecken. Die Zuschauer auf Tribünen, die Fotografen hinter Holzzäunen − eine Szenerie gerade so, wie man sich ein Großereignis in der Frühzeit des Skisports vorstellen würde.

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Emotionales Echo auf Lagerfelds letzte Schau

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„The beat goes on” hinterlässt der gebürtige Hamburger jedem der Gäste auf einer Karte mit typischer Lagerfeld-Skizze, die ihn mit Coco Chanel darstellt. Und genau dieses Gefühl vermittelt die Show: großes Kino, pralles Leben. Das Abschlussbild aller Models vor dem „Chalet Gardenia”, untermalt von Kuhglockengeläut, vermittelt sonntägliche Besinnlichkeit − und endet in schweigendem Gedenken.
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