Top-Trends von der Themse. Die London Fashion Week ist gelaufen. Einige Schauen haben besondere Inspirationskraft. Eine Auswahl von den Londoner Laufstegen.

Ports 1961

Schneidern statt versteigern. Die Luxusmarke Ports 1961 lud zur Präsentation der Herbst-Kollektion ins altehrwürdige Londoner Auktionshaus Christie's. Dekonstruierte Arrangements und vielseitige Drapierungen prägen das Bild. Bis hin zum Schuhwerk: Ein auffälliges, immer wiederkehrendes Detail, das Kreativchefin Nataša Čagaljdas präsentiert, sind gestauchte Stiefel-Styles.

Molly Goddard

Von Strick de luxe bis Tüll-Overload. Molly Goddard greift in London einen Trend auf, der Tomo Koizumi während der New Yorker Fashion Week quasi über Nacht zum Publikums-Liebling und Shooting-Star der Designer-Szene gemacht hat: Richtig viele Rüschen. Pop-Colours und bauschige Silhouetten kehren damit auf den Laufsteg zurück. Und ein Style-Statement: Das Kleid über der Hose.

Burberry

Die mit Abstand prominenteste Show der London Fashion Week ist traditionell die von Burberry. Durch die Verpflichtung von Riccardo Tisci bekommt die Luxusmarke große Aufmerksamkeit. Wohin wird der Star-Designer die Traditionsmarke drehen? Im Herbst 2019 geht es klar in Richtung Rave. 90er-Jahre Subkultur, die Britpop mit Activewear kreuzt. Viel Techno (Trikots und Track-Jackets, viel Härte (Leder, Creeper), aber auch jede Menge Streetwear (Sneaker, Track-Pants) und Heritage (das Burberry-Check darf natürlich nicht fehlen).
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